SPS 2021

Daniel Schilling,

Nachhaltig automatisieren

Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS, spricht im Interview mit Daniel Schilling über die Besonderheiten und Schwerpunkte der SPS 2021 in Nürnberg vom 23. bis 25. November.

Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS. © Mesago

Welche inhaltlichen Schwerpunkte zeichnen sich für die SPS 2021 ab?

Den Grundstein der SPS bilden seit jeher die klassischen Automatisierungskomponenten. An diesem bewährten Konzept wird sich auch nichts ändern. Software und IT haben sich allerdings in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Automatisierungstechnik entwickelt und dieser Trend spiegelt sich natürlich auch auf der Messe wieder. Ein Thema das zunehmend an Bedeutung gewinnt ist „Nachhaltigkeit in der Automatisierung“. Dazu bietet das Rahmenprogramm einige spannende Beiträge wie zum Beispiel „Wege zu einer nachhaltigen industriellen Transformation – Empowering the All Electric Society“, „Nachhaltigkeit steigern mit der Weltsprache der Produktion“ und „Energiekostenoptimierung in Produktionsunternehmen“.

Was wird den Besuchern zum Thema IT- und Cyber-Security auf der Messe geboten?

In Halle 6 befindet sich ein kleiner, aber feiner Bereich speziell zu diesem Thema. Dort stellen neben dem Bundesamt für Sicherheit (BSI) unter anderem Secuvera und Genua aus. Spannende Innovationen findet man dort darüber hinaus auf dem it-sa-Gemeinschaftsstand, an dem sich die Unternehmen Fortinet, Kapsch BusinessCom, Stormshield, qSkills und Nozomi Networks beteiligen. Hier erwarten Teilnehmende ganzheitliche IT-Sicherheitslösungen von der Gefahrenanalyse und –Bewertung über den Aufbau einer maßgeschneiderten Unternehmens-Sicherheits-Architektur, Trainings und Schulungen der Mitarbeiter bis hin zu Compliance- und Rechtsfragen. Aber auch im Rahmen des Vortragsprogramms wird Cyber-Security aufgegriffen und bildet sogar zusammen mit Safety ein Fokusthema: Interessierte können sich bereits am ersten Messetag auf dem Messeforum in Halle 3 und auch auf der digitalen Begleitung „SPS on air“ auf spannende Beiträge freuen, zum Beispiel auf die Präsentation „Cyber Sicherheit im Produktentwicklungsprozess mit IEC 62443 oder auch auf den on-demand-Beitrag mit dem Titel „Gewappnet für die Herausforderung industrieller Netzwerke“.

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Was müssen die Besucher bezüglich der Corona-Maßnahmen beachten?

[Anm. d. Red.: Zum Zeitpunkt des Interviews war die SPS als 3G-Veranstaltung geplant. Mittlerweile hat Mesago das Präsenzkonzept auf 2G umgestellt. Parallel findet die Veranstaltung online statt auf der digitalen Plattform „SPS on air“.]

Die SPS 2021 findet als 3G plus-Veranstaltung statt. Das bedeutet, dass ausschließlich Geimpfte, Genesene sowie Personen mit einem maximal 48 Stunden alten PCR-Test Zutritt zur Veranstaltung haben. Um vor Ort Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen wir Teilnehmenden, die nicht geimpft oder genesen sind, sich wenn möglich bereits vorab testen zu lassen. Erwähnenswert ist darüber hinaus noch, dass auf dem Messegelände unter 3G plus-Bedingungen Maskenpflicht und Abstandsgebote entfallen. Selbstverständlich steht es aber jedem frei, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn er oder sie sich damit sicherer fühlt. Wir empfehlen auch, wann immer möglich einen Sicherheitsabstand zu anderen Menschen einzuhalten. Und zu guter Letzt stehen auf dem gesamten Gelände Desinfektionsmittelspender zur Verfügung und stark frequentierte Flächen werden in verkürzten Intervallen gereinigt. Somit können wir allen Beteiligten ein weitgehend normales Messe-Erlebnis bei größtmöglicher Sicherheit bieten.

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