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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebsstrangüberwachung

Sensor zur Überwachung in Ex-Bereichen

ABB stellt mit dem Ability Smart Sensor einen neuen Sensor für Niederspannungsmotoren zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen vor. Das Unternehmen hat damit den Anwendungsbereich des Sensors erweitert: Kunden aus der Chemie-, Öl- und Gasindustrie können jetzt in zahlreichen Applikationsbereichen von einer kostengünstigen Zustandsüberwachung profitieren.

Mit dem Ability Smart Sensor sollen sich Antriebsstränge auch in explosionsgefährdeten Bereichen zuverlässig überwachen lassen. © ABB

Der drahtlose Ability Smart Sensor überwacht wichtige Parameter, um Informationen über die Leistung und den Zustand von Komponenten wie Motoren und Pumpen zu liefern. Anlagen in schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen können so sicher aus der Ferne überwacht werden. Dank der Kombination von Konnektivität und Datenanalysen können Betreiber ihre Wartungsaktivitäten im Vorfeld planen, Ausfallzeiten reduzieren und die Lebensdauer von Anlagen erhöhen.

Die Akkulaufzeit des Sensors liegt nach Angaben von ABB bis zu dreimal über der der meisten vergleichbaren Produkte. Er wird für die gesamte Lebensdauer versiegelt (Schutzart IP66/67) und kann in wenigen Minuten mit einer einfachen Halterung direkt an der Anlage angebracht werden. Der Sensor kommuniziert mit Smartphones, Tablets, PCs und Gateways von Anlagen und nutzt hierfür energiesparende Bluetooth- oder WirelessHART-Technologien. Dank des neuen Designs wurde die Reichweite der Antenne um den Faktor drei bis vier erhöht. Das bedeutet, dass nun auch bei einer Entfernung von einigen hundert Metern eine zuverlässige Kommunikation möglich ist.

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Höhere Empfindlichkeit
Ein weiteres wichtiges Upgrade ist die höhere Empfindlichkeit der Sensoren gegenüber geringfügigen Veränderungen des Anlagenzustands. So erfolgt bei Lagerschäden eine frühzeitige Warnung. Die Sensoren sind in der Lage, ein viel größeres Datenspektrum zu generieren. Außerdem wurden sie mit einer modernen integrierten Elektronik ergänzt, die auf der Erfahrung von ABB im Bereich Elektromotoren basierende fortschrittliche Algorithmen enthält. Auf diese Weise erhalten Anlagenbetreiber und Wartungsteams aufschlussreiche Informationen, um potenzielle Ausfälle im Vorfeld zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, bevor es tatsächlich zu einem Ausfall kommt. Die Zertifizierung des smarten Sensors für die Gefahrenbereiche ATEX, IECEx sowie NEC hat ABB inzwischen nahezu abgeschlossen. Weitere sollen im Lauf des Jahres folgen. dsc

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