Sensorik + Messtechnik
Der Pate
für den Namenszusatz der neuen Leitsystemgeneration Centum VP ist Vigilant Plant, das bewährte Automatisierungskonzept von Yokogawa. Das integrierte Prozess- und Produktionsleitsystem Centum VP erlaubt die umfassende Kontrolle von Produktionsparametern. Centum VP stellt die achte Generation der Centum-Reihe dar und folgt dabei den Systemen CS und CS 3000. Centum VP bietet den integrierten Zugriff auf Funktionen des Managements für Betriebsinformation, des Asset Managements und auf unterstützende Funktionalitäten. Dabei entsteht für die Betriebsmannschaft eine einheitliche, homogene Arbeitsumgebung.
Für den Betrieb einer prozesstechnischen Anlage müssen zahlreiche Funktionen realisiert werden, etwa Prozessführung und -überwachung, Asset Management sowie operative Unterstützung der Anlagenfahrer. Normalerweise erbringen verschiedene Systeme unterschiedlicher Hersteller diese Leistungen. In der Konsequenz steuert dann oft eine Ansammlung verschiedenartiger Systeme die Betriebsabläufe, wobei Lücken bleiben und Barrieren entstehen, die einen reibungslosen, integrierten Betrieb verhindern. Im Gegensatz dazu setzt Centum VP auf einer einzigen Betriebsdatenbank auf, die alle diese Schlüsselfunktionalitäten in Echtzeit unterstützt und damit die Grundlage für eine homogene Arbeitsumgebung schafft. Diese einheitliche Architektur ermöglicht den effizienteren Umgang mit Informationen und steigert Sicherheit und Flexibilität im Betrieb.
Das System nutzt die „Pair & Spare“-Technologie von Yokogawa, die eine Systemverfügbarkeit von 99.99999 Prozent („seven 9s“) ermöglicht. Außerdem ist Centum VP vollständig abwärtskompatibel zu den früheren Leitsystemen der Reihe. Kunden können somit ihre existierenden Systeme weiter betreiben und gleichzeitig bei Betriebs- oder Systemerweiterungen die neue Leitsystem-Generation einsetzen.
Das erste Release von Centum VP bietet eine intuitiv zu bedienende Mensch-Maschine-Schnittstelle. Die Bildschirminhalte sind ergonomisch konzipiert, um der Ermüdung oder Ablenkung des Bedieners entgegenzuwirken. Außerdem erleichtern die Anzeige- und Bedienkonsolen (ABK) den Zugriff auf die jeweils benötigten Informationen. Diese sorgen dafür, dass alle Nutzer in ihrer Bedeutung gewichtete Informationen als unmittelbare Entscheidungsgrundlage erhalten, statt einer unstrukturierten Datenflut. st








