Sensorik + Messtechnik
Der Rauchmelder-Skandal
der vor einigen Wochen durch die Presse ging, gibt mehrfachen Grund zum Nachdenken. Zunächst über die Qualitätsprüfung und -sicherung einiger großer Discounter und Baumärkte, die scheinbar dem Endverbraucher nicht immer die notwendige Sicherheit geben kann – auch nicht bei sensiblen Produkten. Zum anderen lohnt es sich auch, einmal über Preise nachzudenken und was man dafür allenfalls erwarten kann.
Kaum ein Käufer dürfte so naiv sein zu glauben, dass ein Rauchmelder für vier Euro anderswo produziert werden kann als in Fernost, bestimmt aber nicht in Deutschland. Denn hier zu Lande kostet eine hochwertige Batterie schon drei Euro. Weitere zwei bis drei Euro schlagen für eine umfassende Prüfung jedes Rauchmelders zu Buche, die einen 24-Stunden-Dauertest, eine Überprüfung im Rauchkanal und einen vollständigen Funktionstest beinhaltet. Was bedeutet: Billig-Rauchmelder können zwar durchaus den diversen Sicherheitsnormen entsprechen und auch sicher funktionieren – aber wie lange?
Es ist also durchaus überlegenswert, für ein Sicherheitsprodukt wie einen Rauchmelder mehr Geld auszugeben – beispielsweise zehn Euro – wenn er entsprechend den genannten Bedingungen geprüft und hergestellt wurde, wie es bei den Produkten von Hekatron der Fall ist. Da sie angesichts ihres Preises vor allem im Fachhandel zu haben sind, hat man zudem eine größere Chance auf eine umfassende sowie qualifizierte Beratung. Außerdem steht dann gegebenenfalls ein Partner parat, der Planung und Installation des Rauchmeldesystems übernimmt.
Dessen Sinn steht außer Frage, weswegen eine Installationspflicht diskutiert wird. Denn wenn sich beispielsweise ein Brand nachts entwickelt, sinken die Überlebenschancen dramatisch: Der Geruchssinn ist im Schlaf ausgeschaltet, fünf Atemzüge giftigen Rauchs führen zum Tod. Der Alarm muss also unbedingt schnell und zuverlässig kommen – das ist einige Euro mehr wert!rm






