Control 2018
Inficon stellt Geräte für Roboter-Schnüffellecksuche vor
Inficon zeigt auf der Control ein neues Produkt für die automatisierte Schnüffellecksuche. Der „XL-Schnüffeladapter“ sorgt dafür, dass das Lecksuch- und Dichtheitsprüfgerät LDS3000 sich noch einfacher in automatisierten Roboteranlagen einsetzen lässt. Dabei führt ein Roboterarm die Messsonde dynamisch über die Prüfteile. Der Schnüffeladapter erzeugt einen Gasfluss von 3000 sccm. Nur durch einen hohen Gasfluss lassen sich beim Scannen eines Bauteils anhand des austretenden Prüfgases auch kleine Leckraten von beispielsweise 1 x 10-4 mbar ∙ l/s überhaupt erkennen. Auf der Messe demonstriert das Unternehmen eine dynamische Roboterlecksuche, bei der ein Gehäuse als Prüfteil dient.
Höhere Prozessgeschwindigkeit
Inficon hat das modulare Dichtheitsprüfgerät speziell für den Einsatz in der
industriellen Fertigung konzipiert. Als Prüfgase dienen wahlweise Helium oder das kostengünstige Formiergas, ein unbrennbares Gemisch aus 5 Prozent Wasserstoff und 95 Prozent Stickstoff. Das Lecksuchgerät Protec P3000XL saugt austretendes Prüfgas ebenfalls mit 3000 sccm an und ist damit auch für das Roboterschnüffeln einsetzbar. Allerdings gestattet die Kombination aus LDS3000 und XL-Schnüffeladapter höhere Prozessgeschwindigkeiten, denn der LDS3000 nutzt andere, optimierte
Signalverarbeitungs-Algorithmen.
Hoher Gasfluss ermöglicht dynamische Roboterlecksuche
Es ist das Prinzip der Schnüffellecksuche – ob per Roboter oder manuell –, dass die
Messspitze Luft (und Prüfgas) mit einem gewissen Fluss ansaugt. Die gebräuchliche
Einheit für diesen Gasstrom ist sccm (Standardkubikzentimeter pro Minute). Viele
herkömmliche Schnüffellecksuchgeräte saugen Gas mit einem Teilchenstrom von
lediglich 60 sccm an. Bei einer sorgfältigen manuellen Handhabung der
Schnüffelspitze an nur wenigen Prüfstellen und mit langsamer Bewegung in geringer
Entfernung von der Oberfläche kann dies mitunter ausreichend sein. Aber gerade die
dynamische Roboterschnüffellecksuche stellt viel höhere Anforderungen. Erst
Geräte mit einem sehr hohen Gasfluss sind in der Lage, das austretende Prüfgas zuverlässig nachzuweisen. Sie tun dies auch dann noch, wenn der Roboterarm die Messsonde mit Geschwindigkeiten von 10 cm/s und mehr über das Prüfteil bewegt. am
Control, Halle 4, Stand 4316









