Pilz
Sicherheits-Laserscanner für FTS
Der Sicherheits-Laserscanner Psenscan von Pilz bietet jetzt über die sichere, produktive Überwachung von stationären oder mobilen Gefahrenbereichen hinaus auch für den Bereich der Fertigungslogistik neue Möglichkeiten.
Mit den ab sofort zur Verfügung stehenden ROS (Robot Operating System)-Paketen aus dem Open Source Framework ROS kann der Sicherheits-Laserscanner jetzt auch für die dynamische Navigation von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) – zum Beispiel anhand von SLAM (Simultaneous Localisation and Mapping) – eingesetzt werden. Der Sicherheits-Laserscanner stellt die für die Navigation notwendigen Daten bereit. Die so generierte Umgebungskarte ist die Basis dafür, dass das FTS beispielsweise Hindernissen ausweichen kann.
Durch den einfachen Datentausch über Standard ROS Messages (LaserScan) können über den Bereich FTS hinaus weitere mobile Applikationen im Bereich Robotik realisiert werden. Aufgrund der einheitlichen Schnittstellen und Reihenschaltung von Psenscan, sei es einfach möglich, mehrere Sicherheits-Laserscanner in eine bestehende ROS-Umgebung zu integrieren, so der Hersteller. Zudem können FTS-Anwendungen mit Psenscan flexibel angepasst werden für kundenspezifische Lösungen. Die Flächenüberwachung mit dem Scanner und dem ROS-Paket erfüllt aktuelle Standards, darunter alle Industrieanforderungen des ROS-Industrial Consortiums.
Die eigene Entwicklung der Software-Features durch Pilz selbst soll gewährlisten, dass diese schnell dem Anwender zur Verfügung stehen, verspricht das Unternehmen. Die zur Verfügung gestellten ROS-Pakete können direkt vom Open Source Framework aus installiert werden, das erleichtert die Integration. Das ROS Paket ist als Open Source Code (LGPL) oder über den Open Source Hoster GitHub (Onlinedienst zur Verwaltung quelloffener Software) verfügbar. as










