IoT-Sicherheit in Fabriken

SPS-Sicherheit: Omron kooperiert mit Cisco

Omron und die Cisco haben vereinbart, die Netzwerk- und Sicherheitstechnologie von Cisco in speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) von Omron zu integrieren. So sollen sowohl die funktionale Sicherheit als auch die Datensicherheit der Fabriken verbessert werden.

Um die IoT-Sicherheit in Fabriken weiter zu verbessern, arbeitet Omron mit Cisco zusammen. (Bild: Omron)

Um die IoT-Sicherheit in Fabriken weiter zu verbessern, arbeitet Omron mit Cisco zusammen. Durch die Kooperation sollen sichere Prozesse ermöglicht werden, in denen SPSen als zentrale Automatisierungskomponenten eine Sicherheitsauthentifizierung von Personal, Maschinen und ausgetauschten Daten durchführen. Durch die Integration Netzwerk- und Sicherheitstechnologie von Cisco in die Controller-Technologie von Omron, die Steuerung und Information zusammenführt, wollen die beiden Unternehmen dazu beitragen, dass das IoT in der Fertigung sicher eingesetzt werden kann und so einen wichtigen Beitrag für die Verwirklichung der intelligenten Fabrik leisten.

Bevor diese technologische Partnerschaft vereinbart wurde, hatte Omron mit den Maschinen-Controllern der NJ-Serie das Flaggschiff seiner SPSen entwickelt. Diese Controller haben standardmäßig einen OPC UA-Server und sind konform mit diesem weltweiten Standard für eine sichere Kommunikation. Die neue SPSen ermöglichen eine sichere Datenkommunikation mit Software und Geräten, die OPC UA unterstützen.

Die Authentifizierungen im Überblick:

Personen/Benutzer-Authentifizierung:Die SPSen authentifizieren den Benutzerzugriff und erlauben nur berechtigten Benutzern einen sicheren Fernzugriff (VPN), was eine sichere Überwachung von SPSen und Maschinen an Produktionsstandorten ermöglicht.

Anzeige

Geräteauthentifizierung:Die SPSen erkennen Verbindungen zu Geräten, blockieren den Zugriff von nicht berechtigten Geräten und senden Alarme in Echtzeit.

Datenauthentifizierung:Die SPSen verschlüsseln Kommunikationsdaten und stellen sicher, dass die Informationen entsprechend den jeweiligen Anforderungen übertragen werden. Außerdem erkennen und protokollieren sie nicht berechtigte Zugriffe und Sicherheitsbedrohungen durch eine detaillierte Überwachung und grafische Darstellung der Daten im Netzwerk.

Im Zuge der Kooperation soll das Spektrum der verfügbaren Lösungen für die Authentifizierung von Personen und Geräten erweitert werden. as

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Hannover Messe 2026

Siemens stellt neuen KI-Agenten vor

Siemens bringt mit dem ‚Eigen Engineering Agent‘ eine KI für die Automatisierungstechnik auf den Markt. Die Lösung ist in das TIA Portal integriert, wurde mit über 100 Unternehmen getestet und soll Engineering-Prozesse deutlich beschleunigen.

mehr...
Anzeige

Helukabel

Künstliche Intelligenz gemeinsam vorantreiben

Helukabel verstärkt die Aktivitäten im Bereich der künstlichen Intelligenz und ist nun Mitglied des IPAI. Die Innovations- und Kollaborationsplattform für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Verwaltung hat sich zum Ziel gesetzt,...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Personalien

Neue Impulse für den ifm-Vertrieb

Zum Jahresbeginn 2026 wurden zwei Positionen bei ifm neu besetzt: Markus Wolf wird Geschäftsführer Vertrieb Deutschland, Sven Quant übernimmt die Position des Zentralgeschäftsführers im Bereich Prozesssensorik innerhalb der ifm-Gruppe.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren