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Flexibilität in der manuellen Montage bewahren
Immer vielfältigere Produktvarianten, schrumpfende Losgrößen und wechselnde Auftragslagen stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität der manuellen Montage. Das betrifft die Montagelinie und Einzelarbeitsplätze selbst, die maßgeblichen Einfluss auf den Ablauf der einzelnen Arbeitsschritte haben. Auch die Software-Unterstützung in Form von digitaler Assistenz muss wechselnden Anforderungen gerecht werden. Entscheidend ist, dass die Effizienz der Systeme gewahrt bleibt. Deshalb dürfen Arbeitsplätze und Software eine flexible Anpassung nicht nur zulassen, sondern müssen von vornherein darauf ausgelegt sein.
Die Aussicht auf die Umsetzung einer neuen Montagelinie stellt viele Entscheider vor eine finanzielle Herausforderung. Dabei kann es insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen sehr sinnvoll sein, zunächst mit einem rudimentären System Erfahrungen zu sammeln, um dieses dann nach und nach mit weiteren überschaubaren Investitionen zu ergänzen. Dazu gehört es, bestehende Konzepte hinsichtlich Funktionalität und Ergonomie zu überdenken. Neue Arbeitsplätze, Zubehör und die digitale Integration sollten sich jederzeit hinzufügen und die vorhandene Anlage neu anordnen lassen. Ein modulares Baukastensystem sorgt dafür, dass montierende Betriebe Änderungen auf einfache Weise selbst umsetzen können, ohne auf die Hilfe des Herstellers der Montagelinie angewiesen zu sein.
Das verwendete digitale Assistenzsystem muss dieser Flexibilität ebenso gerecht werden. Bei der Einführung beginnt das mit standardisierten Schnittstellen für eine einfache Integration in die vorhandene IT-Landschaft. Mit Blick auf mögliche zukünftige Umbauten der Linie sind zentrale, webbasierte Assistenzsysteme sinnvoll. Das gewährleistet ein müheloses Hinzufügen oder Entfernen von Arbeitsplätzen, unabhängig vom Endgerät. Auch bei der eigentlichen Produktion ist Flexibilität gefragt: etwa durch leicht integrierbare Pick-by-Light-Systeme, End-of-Line-Prüfzellen oder die Anbindung von gesteuerten elektrischen Montagewerkzeugen. Das Erstellen und Bearbeiten von Arbeitsplänen für variantenreiche oder sich häufig ändernde Produkte geht durch übersichtliche Darstellung und Drag and Drop auch weniger computeraffinen Mitarbeitenden schnell von der Hand.
Auf der diesjährigen Motek in Stuttgart zeigt bott als Hersteller von Arbeitsplatzsystemen gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft ELABO, wie eine flexibel einsetzbare Montage aussehen kann. Die beiden Unternehmen auf Stand 3312 in Halle 3 haben ihre Produkte – namentlich das avero Arbeitsplatzsystem und die digitale Assistenzsoftware elution two assembly – minutiös aufeinander abgestimmt. Das Ergebnis sind zukunftsfähige, wandelbare und leicht integrierbare Anlagen. Eine beispielhafte Montagelinie sowie eingehende und persönliche Demonstrationen der Software können interessierte Standgäste hautnah erleben.








