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Smart greifen mit Vakuum

Der Einsatz von Leichtbaurobotern und Cobots ist ein wirtschaftlicher Weg in die Automatisierung. Sie sind schnell anzulernen und flexibel anzuwenden. Was das für die Entwicklung von Greifern und Co. bedeutet, weiß Schmalz: Die Roboterhand muss leicht und zugleich stabil sein und darf den Menschen nicht gefährden. Das pneumatische Greifprinzip überzeugt dabei in vielfacher Hinsicht.

© J. Schmalz

Geht es um empfindliche Oberflächen, das lückenlose Aneinanderreihen oder das Heben von formlabilen Folien, ist Greifen mit Vaku­um die richtige Wahl. Ein weiterer Faktor gewinnt mit der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter stark an Bedeutung: die Sicherheit. Im Gegensatz zu mechanischen Greifern besteht bei der Vakuum-Version keine Quetschgefahr. Für die Erfüllung der DIN ISO/TS 15066, die bei der Risikobeurteilung unterstützt, sorgt Schmalz zudem durch innovatives Produktdesign, Vergrößerung der Kontaktoberfläche und Verringerung der Stoßkräfte. Ein Greifer, den der Vakuum-Experte speziell für die Verwendung an kollaborativen Robotern ausgelegt hat, ist der Flächengreifer FXCB/FMCB. Neben seiner abgerundeten Form ist es auch sein geringes Eigengewicht, das ihn für den Einsatz an Cobots und Leichtbaurobotern auszeichnet. Denn je geringer das Gewicht des Endeffektors ist, desto optimaler kann der Roboterarm seine Traglast für die eigentliche Aufgabe nutzen.

Leicht und sicher ist auch die jüngste Cobot-spezifische Entwicklung von Schmalz - der Leichtbaugreifer SLG. Mit diesem System wird der Vakuum-Experte dem Anspruch der flexiblen Fertigung und damit der Nachfrage nach schnell verfügbaren, individuellen End-of-Arm-Tools gerecht. Anwender konfigurieren ihren Greifer entsprechend der Handhabungsaufgabe - egal ob Kiste oder Freiform-Objekt - intuitiv über ein Engineering-Tool. Hierbei können die Saugermaterialien und -positionen ideal auf das Werkstück abgestimmt werden. Der Nutzer benötigt keine Spezialkenntnisse, weil die Software auf dem Wissen der Schmalz-Experten basiert. Das Ergebnis ist ein Daten-Modell, das anschließend additiv gefertigt wird. Der 3D-Druck ermöglicht eine stabile und dennoch leichte sowie funktionale Konstruktion.

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Smart wird das Greifsystem durch die Kombination mit intelligenten Vakuum-Komponenten wie der CobotPump ECBPi oder dem Vakuum-Schalter VSi. Ausgestattet mit NFC-, IO-Link- oder Ethernet-Schnittstellen holen sie die Intelligenz in die Aktor- und Sensorebene. Sie machen Vakuum-Greifer sichtbar für die digitale Fertigungsumgebung und steigern somit die Effizienz des Gesamtsystems.

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