Zwei Millionen gehärtete Stirnzahnräder

Roboterzelle als Kombilösung

Zwei Millionen gehärtete Stirnzahnräder aus Stahl verlassen jedes Jahr das Werk eines Automobilzulieferers. Damit Materialzuführung und das vollautomatische Härten der Teile reibungslos ineinandergreifen, hat Martinmechanic eine Automationszelle entwickelt, die passend zur dazugehörenden Induktionshärteanlage von Martinsystems abgestimmt ist.

Ideale Kombination: Martinmechanic hat Materialhandling und Induktionshärteanlage in der leistungsfähigen Arbeitszelle MVH27357 vereint. © Martinmechanic

Die Gesamtanlage besitzt nur eine Steuerung; alle Arbeitseinheiten hängen als Slave-Teilnehmer an der Mastersteuerung-SPS 1515F von Siemens, die in die Härtezelle integriert worden ist und über ein 19-Zoll-Touchdisplay bedient wird. Hierüber werden beispielsweise sowohl der Härtegenerator als auch Roboter und Kamera gesteuert. Im Zentrum der Anlagenkombination arbeitet ein Fanuc-Roboter vom Typ M10iA im Drei-Schicht-Betrieb. Immer drei Trays mit je 48 Stirnzahnrädern, die der Werker auf das Zutrageband der Automationszelle legt, laufen über die Stauförderkette ins Zelleninnere der MVH27357. Die komplette Arbeitszelle ist gerade einmal sechs Quadratmeter groß, dennoch hat der Roboter mit seinem komplexen Doppelgreifer dank des schlanken Aufbaus optimale Bewegungsfreiheit. Die beiden kombinierten Arbeitszellen sind von allen Seiten gut zugänglich. pb

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