MRK + Cobots

Der Roboter, unser Freund und Helfer

In den nächsten Jahren werden Haushaltsroboter und automatisierte Lösungen für ältere Menschen zunehmend in die Haushalte einziehen und auch Pflegeaufgaben übernehmen. Deutschland eröffnen sich hierdurch aufgrund seiner guten Position in der Industrierobotik und Automation sowie anderen Basistechnologien große Potenziale auf dem Weltmarkt. Dies sind Ergebnisse der neuen VDE-Studie „Mein Freund der Roboter“, die der Verband vorstellte. Er erwartet im Bereich Servicerobotik attraktive ökonomische Wachstumsraten, die zu neuen Arbeitsplätzen führen. Zum anderen trügen Serviceroboter dazu bei, die Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich zu meistern und die Lücke zwischen einer kontinuierlich alternden Bevölkerung, einer rückläufigen Erwerbsbevölkerung und einem Mangel an Pflegekräften zu schließen. Vor allem im Bereich der Rehabilitationsrobotik, etwa intelligente Rollstühle, kleine Roboterarme oder neuartige Beinprothesen, erwartet der VDE in naher Zukunft große Fortschritte. Sie ermöglichen es heute schon, dass alte, kranke oder behinderte Menschen verlorene Mobilität und Selbständigkeit zurückgewinnen. Einen kommenden Boom sieht der Verband in der Entwicklung von menschenähnlichen Robotern (Humanoide) als Haushaltshelfer für komplexe Aufgaben oder als persönlicher Assistent für ältere Menschen. Hier werden für die nächsten zehn Jahre erhebliche Zuwachsraten erwartet. Der VDE-Studie zufolge steht die Mehrheit der Senioren (56 Prozent) Servicerobotern positiv gegenüber. 50 Prozent der Pflegekräfte befürworten den Einsatz von Robotern im privaten Bereich. Sehr beliebt sind Haushaltsroboter wie Staubsauger- und Wischroboter, aber auch futuristische Anwendungsszenarien wie der „roboterisierte Rollstuhl“. Im Mittelfeld liegen die Szenarien „gesundheitliches Monitoring“, „Fitness-Coach“ und „Kommunikation und Anregung“, gefolgt von Fensterputz-Robotern, Therapieanwendungen und humanoiden Haushaltsrobotern. pb

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