Joint Ventures

Kuka baut China-Geschäft aus

Kuka gehört seit 2016 zum Midea-Konzern. Nun hat das Unternehmen bekannt gegeben, das China-Geschäft weiter voranzutreiben.

Der LBR iiwa ist ein Leichtbauroboter von Kuka. In der neuen in Shunde sollen bis 2024 zusätzlich bis zu 75.000 Robotereinheiten pro Jahr produziert werden. (Bild: Kuka)

Der Kuka-Vorstand hat beschlossen, das General Industry Geschäft von Kuka in China und das Swisslog-Geschäft in China in Joint Ventures mit Gesellschaften der Midea-Gruppe einzubringen. Die jeweiligen Gesellschafter der Gemeinschaftsunternehmen werden mit jeweils 50 Prozent an den Joint Ventures beteiligt sein. Das Joint Venture im Roboterbereich wird von Kuka kontrolliert. Das chinesische Automotive Geschäft verbleibt hingegen zu 100 Prozent bei Kuka.

Neue Produktionsstätte in Shunde

Mit diesen Gemeinschaftsunternehmen soll die Marktdurchdringung in China gesteigert und das China-Geschäft von Kuka weiter ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang ist auch der Aufbau der neuen Produktionsstätte im Technologiepark in Shunde (China) zu sehen; hier sollen zukünftig auch neue Produkte entstehen und in mehreren Ausbaustufen bis 2024 zusätzlich bis zu 75.000 Robotereinheiten pro Jahr (mit den bestehenden Kapazitäten damit insgesamt in China 100.000 Robotereinheiten pro Jahr) produziert werden.

Der Aufsichtsrat von Kuka hat am 21. März 2018 der Gründung der Gemeinschaftsunternehmen und der Investition in den Technologiepark in Shunde zugestimmt. as

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