Spezialkabel für Inspektionsroboter
Wühlen im Untergrund
Die Inspektion von Rohrleitungssystemen in sensiblen Industrieanlagen wie Kernkraftwerken oder Öl- und Gasraffinerien stellt die Inspektionsroboter von Inspector Systems vor besondere Herausforderungen.
Helukabel hat für solch einen flexiblen Ultraschallprüfroboter ein Spezialkabel entwickelt. GE Hitachi setzt diese Roboter zur Wandstärkenbestimmung von erdverlegten Rohrleitungen ein, die künftig ihre Arbeit in den USA verrichten werden. Die Roboter erkunden die Bereiche von Rohrleitungen, in die kein Mensch mehr vordringen kann. Der Inspektionsroboter inspiziert die Innenwände der Rohrleitungen auf einer ungefähren Länge von jeweils 100 Metern zwischen zwei Anschlüssen auf entstandene Lecks, Bruchstellen oder defekte Schweißnähte. An der dabei ermittelten Wandstärke des Rohrs erkennt der Instandhalter den Zustand im Inneren.
Der kabelgebundene Inspektionsroboter muss sowohl vertikal als auch horizontal sowie durch Bögen fahren können und dabei wasserdicht sein. Die „Einkabellösung“ muss alle erforderlichen Komponenten wie Kupfer, Lichtwellenleiter, Wasserschlauch, Luftschlauch und Kevlar beinhalten; letzteres dient der Festigkeit im Abschleppfall: Unter Umständen muss der Roboter daran herausgezogen werden können. Der Außenmantel ist aus einem speziellen Polyurethan (PUR) gefertigt und abriebfest. pb









