Cobots
Von Cobots profitieren
Schon in den Zwanzigerjahren stellte Zukunftsforscher Roy Amara fest: „Wir neigen dazu, die Wirkung einer Technologie kurzfristig zu überschätzen und langfristig zu unterschätzen.“ Dieser Satz gilt auch für kollaborative Roboter (Cobots), meint Rethink.
Sie seien ein weiterer Schritt in der Geschichte der Automatisierung. Unternehmen und Mitarbeiter profitierten von ihnen besonders mit Blick auf zwei Faktoren: Zum einen erweitern die kollaborativen Roboter die Möglichkeiten und Flexibilität von Unternehmen. Ein Beispiel: Unternehmen, die in zwei Schichten produzieren, können ihre Produktion auf drei Schichten erweitern, indem sie Cobots implementieren. Diese dritte Schicht erhöht entsprechend die Produktivität. Denkbar ist beispielsweise eine zusätzliche Nachtschicht, die es ohne Cobots nichts geben würde.
Zum anderen ergänzen Cobots Mitarbeiter bei vielen Applikationen, etwa bei Aufgaben in schmutzigen, lauten oder staubigen Umgebungen, bei der Arbeit mit heißen Werkteilen oder der Umgang mit Chemikalien. Neben tendenziell gefährlichen Aufgaben handhaben kollaborative Roboter auch langweilige und repetitive Aufgaben. Das Aufnehmen von Werkteilen, die platziert und gebohrt werden, kann ein Cobot genauso übernehmen wie das ununterbrochene Einlegen von Werkstoffen in Maschinen. Mitarbeiter, die solche Tätigkeiten ausführten, können dank der Cobots sinnvollere, kreativere und innovativere Aufgaben übernehmen – dies sie die perfekte Kollaboration von maschineller Effizienz und Ausdauer sowie menschlicher Kreativität, teilt Rethink mit. pb









