Bosch demonstriert MRK

Kooperation ohne Berührung

Auf der Motek zeigt Bosch anhand der Apas family, wie sich Mensch-Roboter-Kollaboration flexibel und sicher gestalten lassen soll. Apas family ist eine von Bosch entwickelte Produktfamilie mobiler Automatisierungsgeräte für den Einsatz in der flexiblen und vernetzten Fertigung der Zukunft. „Produkte werden immer individueller, ihre Lebenszyklen kürzer, Losgrößen kleiner“, sagt Produktmanager Wolfgang Pomrehn. „Um auf sich ständig ändernde Marktanforderungen schnell reagieren zu können, braucht es neue Modelle der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt: Der Apas assistant beispielsweise arbeitet direkt und ohne Schutzzaun mit den Mitarbeitern zusammen und entlastet sie in ihrer täglichen Arbeit.“

Der Robotereinsatz des Bosch Apas-Systems ist auch im Bereich behinderter Mitarbeiter möglich. (Foto: Bosch)

Sofortiger Stopp

Wenn ein Mitarbeiter dem assistant zu nahe kommt, stoppt dieser sofort – noch bevor sich Mensch und Roboter berühren – und nimmt seine Arbeit erst wieder auf, wenn der Mensch den Nahbereich verlassen hat. Die berührungslose Interaktion des mobilen Produktionsassistenten wird durch eine speziell von Bosch entwickelte Sensorhaut ermöglicht, die den Roboterarm komplett umschließt. Mit einer Zusatzfunktion lässt sich auch der erweiterte Fernbereich per Laserscanner überwachen. Solange kein Mitarbeiter in der Nähe ist, arbeitet der assistant mit maximaler Geschwindigkeit. Sobald der Nahbereich betreten wird, wechselt er automatisch auf ein geringeres Tempo. Dieses gestufte Sicherheitskonzept erlaubt es, die Arbeitsgeschwindigkeit an die An- beziehungsweise Abwesenheit von Menschen anzupassen. bw

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