Neues BMBF-Forschungsprojekt

Interaktive Auftragssteuerung mit digitalem Steuerungstisch

Anfang Juli ist das Priotisch angelaufen: Der digitale Steuerungstisch soll eine digital vernetzte und echtzeitnahe Planung und Steuerung auf dem Shopfloor unter Einbezug der Mitarbeiter ermöglichen. So sollen Produktivität, Durchlaufzeit und Attraktivität des Arbeitsplatzes verbessert werden.

Interaktive Planung, Visualisierung und Einbeziehung der Mitarbeiter durch die digitale Vernetzung von Geräten. (Bild: WBA Aachener Werkzeugbau Akademie)

Die Betriebe der Einzel- und Kleinserienfertigung sind den Herausforderungen der Losgröße 1 ausgesetzt. Geringe Wiederholhäufigkeiten in den Produkten und Prozessen führen dazu, dass klassische Mechanismen von Planungssystemen nicht anforderungsgerecht funktionieren. Hinzu kommen häufige dynamische Veränderungen der Rahmenbedingungen infolge kurzfristiger Eil- und Reparaturaufträge sowie später Kundenwünsche, die in der Planung und Steuerung Berücksichtigung finden müssen.

Ziele und Vorgehen

Die Dynamik und Komplexität in der Planung und Steuerung der Einzel- und Kleinserienfertigung kann vielfach nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ziel des neuen BMBF-Forschungsprojekts Priotisch ist die Entwicklung und Pilotierung eines digitalen Steuerungstisches, der die Mitarbeiter der Einzel- und Kleinserienfertigung in der Planung und Steuerung auf dem Shopfloor unterstützt. Durch eine direkte Anbindung des Steuerungstisches an das Planungssystem sowie die Einbindung des Maschinenbedieners durch den Einsatz digitaler Endgeräte soll die Planung und Steuerung aktueller erfolgen. Maschinenbediener und Planer können mithilfe dieses Konzepts ihr spezifisches Wissen zur Optimierung der Planung und Steuerung nutzen und systematisch in die Planung und Steuerung integrieren.

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Das neue Forschungsprojekt wird vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen in Kooperation mit der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie, Heinz Schwarz sowie i2solutions durchgeführt. as

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