Montagetechnik

Individuell schrauben mit Funktionssteuerung

Sämtliches Fachwissen der Automatisierungsspezialisten floss in die Weiterentwicklung ihrer bewährten fc10-Steuerung ein. Sie überzeugt nun mit Bedienerfreundlichkeit, Flexibilität und vielfältigen Möglichkeiten der individuellen Schraubprozessgestaltung. Die neue Funktionssteuerung wurde für den Einsatz mit den Druckluftschraubern Micromat-F, Minimat-F und Elektrohandschraubern der Serie 341 des Herstellers entwickelt.

Prozessabsicherung individuell programmierbar

Die neue fc10-Steuerung macht Schraubprozesse bedienerfreundlich und flexibel.

Für maximal sieben Sequenzen bestehend aus jeweils bis zu 99 Programmen können Schraubprozesse individuell gestaltet werden. Die fc20 hat frei verwendbare Leistungsausgänge; so lässt sich eine Teileverriegelung im Prozessablauf integrieren. Das bedeutet: Das gefertigte Bauteil kann erst dann aus der Werkteilaufnahme entnommen werden, wenn alle Montageaufgaben vollständig abgearbeitet und als IO freigegeben wurden. Diese zusätzliche Prozessabsicherung kann der Anwender selbst flexibel programmieren. Vielseitig sind auch die Möglichkeiten der Dokumentation. Jedem Bauteil lassen sich die erfolgten Verschraubungen eindeutig zuordnen.

Rückverfolgbarkeit der Fertigung

Ein optional angeschlossener Barcode- Scanner liest den Strichcode des vorliegenden Bauteils ab, und die Endwerte jeder einzelnen Verschraubung werden zusammen mit diesem Barcode abgespeichert. Sie werden gespeichert und können zur Rückverfolgbarkeit der Fertigung über eine serielle Schnittstelle an einen PC übertragen werden. Jeder Programmschritt lässt sich auf diese Weise statistisch festhalten. Die Zahl der Gut- und Schlechtverschraubungen sowie die durchschnittliche Verschraubungszeit ermöglichen die Kontrolle und Optimierung des Fertigungsprozesses. Umfangreiche Diagnosemöglichkeiten runden das breite Einsatzspektrum der neuen Schraubersteuerung ab. pb

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