Montagetechnik

Geschützte Bediener

Sicherheits-Lichtgitter: Besser als eine Haube
Kabelsätze mit miniaturisierten Komponenten und Leitungen mit winzigem Querschnitt können auf der Zeta 656 gefertigt werden.
Mehr Bedienfreundlichkeit, optimale Anlagenflexibilität, besseres Maschinendesign und höchstmögliche Sicherheit – diese Vorteile nutzen die Kabelbaum-Bestückungsroboter von Komax durch den Einsatz des Sicherheits-Lichtgitters miniTwin4 von Sick.

Wenn es darum geht, an Handarbeitsplätzen von Maschinen, von Handlings- und Montagesystemen oder – wie bei Komax an Be-und Entladeöffnungen von vollautomatischen Bestückungsrobotern – einen integrationsfreundlichen, flexiblen und wirtschaftlichen Arbeitsschutz zu realisieren, bietet sich das Sicherheits-Lichtgitter miniTwin4 von Sick an. Es kann dank intuitiver Handhabung einfach integriert werden, steht für ergonomisches Arbeiten an der Maschine und hilft Rüstzeiten zu verkürzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheits-Lichtgittern ermöglicht das Konzept des sicheren Einheits-Sticks beim miniTwin4 neue und wirtschaftliche Absicherungsmöglichkeiten. Im Vergleich zu Schutzhauben ist es unter Kostengesichtspunkten – und auch wegen des Zugewinns an Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Maschine – mehr als konkurrenzfähig. Das zeigt der Einsatz an den Kabelbaum-Bestückungsrobotern von Komax.

Das Unternehmen aus der Schweiz, ist in den Bereichen Kabelverarbeitung und Montage-Automationssysteme für Medizintechnik und Solarzellen tätig. Ursprung und auch heute noch Umsatzschwerpunkt ist die Kabelverarbeitung. Außerdem umfasst die Angebotspalette Maschinen zum Schneiden und Abisolieren von Kabeln und Systemen für die vollautomatische Herstellung ganzer Kabelbäume. Eine solche Maschine, von der Kunden aus der Automobilindustrie, Hersteller weißer und brauner Ware sowie Abnehmer aus dem Telekommunikationsmarkt höchste Flexibilität und kurze Umrüstzeiten erwarten, ist der Gehäuse-Bestückungsroboter Zeta 656: Es ist eine Lösung für die vollautomatische Herstellung von Kabelsätzen mit miniaturisierten Komponenten und Leitungen mit einem Querschnitt von 0,13 Quadratmillimetern. Mit ihr lassen sich selbst Gehäuse mit einem Rastmaß von nur 1,25 Millimeter, wie sie etwa im Automobilbau Verwendung finden, zuverlässig, prozesssicher und schnell bestücken. Technische Highlights der Maschine sind die präzise Spindelantriebstechnik und der Einsatz des Sicherheits-Lichtgitters miniTwin4 für ergonomisches und flexibles Entnehmen fertiger Kabelbäume und Beladen von Steckern in die Paletten.

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Optimale Integration

Das Sicherheits-Lichtgitter miniTwin4 ist die derzeit kleinste berührungslos wirkende Schutzeinrichtung ihrer Art. Es bietet Auflösungen von 14, 24 und 34 Millimeter und wurde für Aufgabenstellungen konzipiert, in denen die Gefahrenanalyse einer Maschine höchstmögliches Schutzniveau vorschreibt, den Performance Level pl „e“ nach EN ISO 13849-1, alternativ SIL3 nach EN 62061. Von außen nicht erkennbar ist die sensorische Ausführung des miniTwin. Getrennte Sender und Empfänger sucht man vergebens – bei dem neuen Lichtgitter von Sick befinden sie sich im gleichen Einheits-Stick – symmetrisch verteilt auf jeweils eine Gehäusehälfte und getrennt durch den mittig angeordneten Synchronisationsstrahl. pb

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