Maschinenelemente
Gewindesperrbolzen mit Axiallager
Erwin Halder hat Gewindesperrbolzen mit Axiallager entwickelt. Sie funktionieren ganz ähnlich wie die vielfach bewährten Kugelsperrbolzen. Der Haupt-Unterschied liegt am unteren Ende des Bolzens: Dort befinden sich – statt der Kugeln – selbstarretierende Gewindesegmente, die auf die jeweiligen Gewindegrößen angepasst sind.
Zum Entriegeln der Segmente muss der Anwender nur den orangefarbenen Aluminium-Druckknopf am Kopfende der Bolzen drücken. Dann wird der Bolzen einfach in die vorhandene Gewindebohrung gesteckt. Beim Loslassen des Druckknopfes rasten die Gewindesegmente in das Gewinde des Bauteils ein.
Mit diesem Funktionsprinzip sind die Gewindesperrbolzen ideal für Schraubverbindungen, die häufig gelöst und zusammengefügt werden müssen, wie zum Beispiel bei der Montage von Bauteilen oder dem Wechsel von Verschleißteilen. Wie schon bei der Standardvariante ist am ergonomischen Griff der Gewindesperrbolzen eine Nut angebracht. Dort kann der Anwender ein Halteseil beziehungsweise einen Clip für ein Halteseil befestigen.









