Linearführungen

Führung ausgetauscht

Ein Hersteller von Blasformanlagen war nicht zufrieden mit der Lebensdauer der Linearführungen, auf denen die Schließplatten des Werkzeugs verfahren. Nach einer Analyse der Ausfallursachen empfahl NSK den Wechsel auf die Linearführungen der NH-Serie, die sich unter anderem durch hohe Tragzahlen und lange Lebensdauer auch unter Stoß- und Schockbelastungen auszeichnen.

Die Linearführungen der NH-Serie zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus – besonders bei dynamischen Beanspruchungen sowie bei Stoß- und Schockbelastungen. © NSK

Die Schließplatten von Blasformanlagen verfahren auf Linearführungen, an die hohe Anforderungen gestellt werden. Denn die Anlagen, die Hohlkörper, etwa Flaschen aus Kunststoff, herstellen, arbeiten mit kurzen Taktzeiten und hohen Schließkräften. Bei einem Hersteller dieser Anlagen kam es zu Reklamationen der Kunden, weil die Linearführungen nach etwa einem Jahr sichtbaren Verschleiß zeigten. Der Lieferant der Linearführungen machte Fluchtungsfehler verantwortlich – also Montageungenauigkeiten des Maschinenherstellers. NSK wurde hier um eine Einschätzung gebeten; neben Fluchtungsfehlern wurde nachgewiesen, dass die vom Hersteller angegebenen Tragzahlen nach einem Verfahren berechnet wurden, dessen Ergebnisse weit entfernt von den gültigen ISO-Formeln sind. Folglich hat der Hersteller von Blasformanlagen die alten Führungen ausgetauscht und solche der NH-Baureihe eingesetzt.

Diese Linearführungen haben aufgrund ihres optimierten Designs generell eine hohe Lebensdauer, besonders bei dynamischen Beanspruchungen und Überlastfällen sowie bei Stoß- und Schockbelastungen, die beim Einsatz in Blasformanlagen unvermeidlich sind. Namhafte Hersteller von Kunststoffmaschinen, Werkzeugmaschinen und Handling-Anlagen der Halbleiterproduktion setzen diese Linearführungen ein. pb

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