Leantechnik mit Premiere zur Automatica

Präzise durch die Montage

Die Automatica nutzt die Oberhausener Leantechnik, um erstmals die lifgo- und lean SL-Zahnstangengetriebe sowie Hub- und Positionierlösungen vorzustellen. Ein besonderes Highlight stellt der neue Hub-Senk-Förderer aus der Produktsparte leantranspo dar. Der Hubtisch inklusive Skid-Förderer positioniert mittels präzisem Heben, Senken und Fördern schwere Lasten für die weitere Bearbeitung im Automobilbau.

Neuer Hubsenkförderer – ausgestattet mit zwei Hubsäulen und einer Rollenbahn – eignet sich das System insbesondere für den Einsatz in der Automobilindustrie. (Foto: Leantechnik)

Geht es im Karosseriebau um die Verkettung von Prozessen, sind Systeme zum Handling schwerer Lasten gefragt. Dabei kommt es neben einer hohen Geschwindigkeit auf exakt ausgeführte Hubbewegungen und Positionierungen an. Mit dem neuen Hub-Senk-Förderer bietet Leantechnik eine funktionsfertige Anlage, mit der sich Bauteile präzise durch die Montage fördern lassen. Zu sehen ist die Anlage, welche in Kooperation mit der Firma Bleichert Automation entstanden ist, erstmals auf der Automatica in München. Ausgestattet mit zwei Hubsäulen und einer Rollenbahn hebt, senkt und fördert das System schwere Lasten hochpräzise und in Sekundenschnelle. Die Basis der Neuentwicklung sind zwei lifgo 5.3-Getriebe aus dem hauseigenen Baukastensystem. Wie alle lifgo-Getriebe zeichnen sie sich durch ihr wiederholgenaues Arbeitsprinzip und ihre lange Lebensdauer aus, sagt der Hersteller. In München visualisiert eine Bildschirmpräsentation, wie die Anlage Karosserien für die weitere Bearbeitung exakt positioniert.

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Flexibilität demonstriert der Aussteller auch mit seinen Hubtischen. Die gezeigte Anlage arbeitet selbst bei großen Lasten und hohen Geschwindigkeiten mit einer Positioniergenauigkeit von plus/minus 0,01 Millimetern. Bestückt mit zwei Hubsäulen und zwei lifgo 5.4-Getrieben, einer Sonderausführung des Baukastensystems, verfährt die Anwendung 600 Millimeter Hub in 1,5 Sekunden und ist für eine Last bis zwei Tonnen ausgelegt. Neben der Hublänge sind die Aufnahmemöglichkeiten wie Rollenbahn, Riemenbänder oder Hubrahmen frei wählbar. Da für den Hubtisch insgesamt nur zwei Getriebe notwendig sind, reduziert sich der Montage- und Wartungsaufwand erheblich.

Ebenfalls auf der Automatica zu sehen sein wird, ist eine Portalanlage für den Blister-Transfer, die sich per Joystick steuern lässt. Die Kombination aus Zuführeinheit mit Drei-Achs-Greiferarm und Zwei-Achs-Palletierer übernimmt die Entnahme von Bauteilen sowie deren Positionierung auf einem Förderband. bw

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