Formula Student Germany

Mit Igus über den Hockenheimring

Bei der Formula Student traten in diesem Jahr 115 Teams aus 25 Nationen am Hockenheimring gegeneinander an. Igus-Produkte ließen sich dabei in diversen Einsatzszenarien finden: Linearführung in der Pedalerie, trocken gelagerte Carbonwelle im Lenkantrieb oder Gelenkköpfe im Querlenker.

Auch in diesem Jahr vertrauen die Teams der Formula Student wie das ignition Racing Team aus Osnabrück auf den Einsatz der wartungsfreien Igus-Gleitlagertechnik in ihren Rennwagen. (Bild: Igus)

Bereits zum zwölften Mal fand die Formula Student Germany am Hockenheimring statt. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studenten treffen junge Ingenieure aus aller Welt aufeinander, um ihre Rennwagen zu testen. Das Team, welches das beste Gesamtpaket mit ihren Prototypen in insgesamt acht Disziplinen abliefert, wird zum Sieger des Wettbewerbs gekürt. In diesem Jahr waren jedoch nicht nur 65 Rennwagen mit Verbrennungsmotoren und 35 Teams mit elektrischen Antrieben auf dem Hockenheimring zu finden, auch in der neuen Klasse der selbstfahrenden Autos, die erstmalig in diesem Jahr ausgetragen wurde, nahmen 15 internationale Teams teil.

Schnell, leicht, wartungsfrei und effizient, das sind die Anforderungen der jungen Konstrukteure an ihre Mechanik. Viele Teams entschieden sich für den Einsatz der Gleitlagertechnik aus Hochleistungskunststoffen von Igus. Diese sind nicht nur leicht und verschleißfest, sondern benötigen auch keine externe Schmierung. Die Lager im Rennwagen der Formula-Student-Teams halten sowohl extremen Belastungen wie hohen Temperaturen und Lasten stand und sind zudem korrosionsfrei. Teams wie eMotorsports Cologne und ignition Racing setzen Igus-Produkte bereits seit Jahren erfolgreich ein.

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Pedalerie und Lenkung mit Igus

Das Kölner Team eMotorsports Cologne trat in diesem Jahr mit ihrem neuem EMC17 Rennwagen in der Klasse Formula Student Electric an. „Unser Ziel ist stets auf kleinstem Bauraum eine wartungsfreie Lagerung sicherzustellen, daher setzen wir seit Jahren selbstschmierende Kunststoffgleitlager und Anlaufscheiben in unserem Rennwagen ein“, so Teamleiter Leander Thorne. Zwei 500 Millimeter lange Drylin-W-Linearschienen mit Schlitten verbaute das Team aufgrund ihrer leichten und modularen Bauweise als Verstellschienen in der Pedalerie.

Das ignition Racing Team aus Osnabrück beschäftigte sich bei ihrem neuen Rennwagen intensiv mit dem Thema Lenkung und wählte aus dem Programm von Igus Gleitlager aus dem Werkstoff Iglidur J zur Lenkradlagerung. Zur Fixierung der Querlenker griffen die jungen Konstrukteure auf Igubal Gelenkköpfe zurück. Bei den Querstreben des Frontflügels entschieden sich die Studenten, die Halterung mit dem Tribo-Tape aus Iglidur V400 aufgrund seiner extremen Verschließfestigkeit auszukleiden, um den Innenraum des Rennwagens vor Abrieb zu schützen. In diesem Jahr unterstützte Igus im Rahmen des Young Engineers Support mehr als 30 Formula Student Teams allein aus Deutschland. as

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