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Artikel und Hintergründe zum Thema

Achs- und Portalbaukasten

Neue Größen für den Portalroboter

Achs- und Portalbaukasten erweitert. Die Portalroboter von Fibro Läpple können bis zu 3.000 Kilogramm handhaben. Den Baukasten gibt es jetzt in zusätzlichen Baugrößen.

LVA-4T Teleskopachse in ein- sowie ausgefahrenem Zustand © Läpple

Fibro Läpple Technology (FLT) aus Haßmersheim hat ihren 2017 vorgestellten Achs- und Portalbaukasten um zusätzliche Baugrößen ergänzt. Der modulare Aufbau der Portalroboter ermöglicht eine wirtschaftliche Realisierung kundenspezifischer Lösungen zur Be- und Entladung von Maschinen oder Bearbeitungszentren, für den Teiletransfer und für den Transport von Vorrichtungen und Werkzeugen.

Der Baukasten besteht aus Linearportalrobotern (LGR), Flächenportalrobotern (AGR) und Auslegerportalrobotern (AGC) in jeweils sechs Baugrößen. Bodenachsen (LFA), Horizontalachsen (LHA) und Vertikalachsen (LVA) sowie neu entwickelte Teleskopachsen (LVA-T) vervollständigen das System. Je nach Kundenanforderung können Anlagen mithilfe des Baukastens zum Beispiel auf besonders schwere Lasten, große Fahrwege oder beengte Platzverhältnisse optimiert werden. Innerhalb der Baugrößen haben die Systeme jeweils drei Belastungsklassen: Dynamic, Balanced und Efficient. Abhängig von Hub und Traglast beträgt die Maximalgeschwindigkeit 4,5 Meter pro Sekunde bei einer Beschleunigung von sechs Meter pro Quadratsekunde, vertikal werden zwei Meter pro Sekunde bei vier Meter pro Quadratsekunden erreicht.

Die Portalroboter sind für Handhabungsgewichte bis 3.000 Kilogramm ausgelegt und ermöglichen Fahrwege von über 100 Meter in horizontaler Richtung und drei Meter in vertikaler Richtung. „Der modulare Achs- und Portalbaukasten der FLT ist auf Langlebigkeit, Präzision, Wartungsfreundlichkeit, Flexibilität, Prozess- und Energieeffizienz ausgelegt“, erklärt Boris Bind, Leiter Konstruktion Mechanik & Entwicklung. „Aus dem Baukasten realisierte Anlagen lassen sich jederzeit an veränderte Anforderungen und neue Prozesse anpassen. So profitieren unsere Kunden von einer hohen Investitionssicherheit.“

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Standardisierte Teleskopachse bei geringer Hallenhöhe
Speziell für den Einsatz bei geringen Hallenhöhen hat FLT Teleskopachsen aus Aluminium und Stahl entwickelt. Teleskopachsen bestehen jeweils aus zwei Achsen, sie sind für die Portalroboterbaugrößen drei bis fünf konzipiert. In den Baugrößen vier und fünf laufen beide Achsen ineinander, in der Baugröße drei sitzt das Teleskop außen auf der Achse. Die beiden Achsen sind über Zahnriemen gekoppelt und werden per Zahnstangenantrieb angetrieben. In der Standardausführung sind Vertikalhübe bis drei Meter möglich.

Mit dem Baukastensystem möchte FLT seine Position als Systempartner für kundenspezifische Automationslösungen stärken. „Neben den Applikationen mit Portaltechnik realisieren wir auch Anwendungen mit Industrierobotern. Ziel ist es, die effizienteste und wirtschaftlichste Lösung für die jeweiligen Anforderungen unserer Kunden zu liefern“, so Alexander Schön, Teamleiter modulare Portalsysteme und Bearbeitungszellen. as

Halle 7, Stand 7317

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