3. VDI-Fachkonferenz

Produktions- und Automationssysteme vor Cyberangriffen schützen

Am 1. und 2. Juli 2015 informiert die 3. VDI-Fachkonferenz „Industrial IT Security“ in Frankfurt über Bedrohungen und Risiken der digitalen Welt, zeigt neue Sicherheitsarchitekturen und vor allem  Lösungen sowie Sicherheitskonzepte auf.

Cyberattacken nehmen in Deutschland zu: 3. VDI-Fachkonferenz „Industrial IT Security“ am 1. und 2. Juli 2015 in Frankfurt. (Bild: VDI Wissensforum GmbH/© Sapsiwai - Fotolia.com)

Fachlicher Leiter der Veranstaltung ist Professor Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT). Zur Fachkonferenz lädt die VDI Wissensforum GmbH nach Frankfurt am Main ein.

Wie lässt sich ausreichende IT-Sicherheit erreichen? Um diese Frage zu klären, stellen Referenten Angriffsmodelle und neue Cyberrisiken für die Industrie vor. Woher der Angreifer die Lücken kennt und welche Überlegungen angestellt werden müssen, um Assets zu schützen und Produktionsausfälle zu minimieren, erläutern Experten. Ein Praxisbericht eines Anlagenbauers veranschaulicht, welche Anforderungen und technische Vorkehrungen zur Sicherung der industriellen IT-Sicherheit notwendig sind. Besondere Sicherheitsaspekte bei kritischen Infrastrukturen sowie die Begrenzung der Risiken durch Defence-In-Depth zeigen sich am Beispiel der IT-Sicherheit im Prozessnetzwerk eines Energieversorgers.

Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Industrie 4.0 – IT-Sicherheit als integraler Bestandteil für die Produktion und Automation der Zukunft“ erläutern ausecus und BASF SE IT-Sicherheit im Kontext der Industrie 4.0. Zudem gibt die Veranstaltung einenAusblick auf die Agenda Automation Security 2020. Trumpf Werkzeugmaschinen betrachtet das Thema „Sicherheit aus dem Blickwinkel eines Produktionssystems“. Der Sprecher des Chaos Computer Clubs stellt sich der These, warum auf heutiger Software eine Industrie 4.0 kaum möglich sei.

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Darüber hinaus präsentiert Bosch Rexroth Security-Konzepte und Lösungsumsetzungen. Security im Safety-Entwicklungsprozess stellt der TÜV Süd Rail vor. Weitere Themen sind die Besonderheiten der industriellen/eingebetteten Kryptographie als ein Schlüssel für sichere Infrastrukturen. Um Sicherheit mit Vertrauensankern geht es im Beitrag von Infineon Technologies. Er thematisiert den Kommunikationsstandard OPC Unified Architecture oder Virtualisierung, um Schutzziele zu erreichen.

Vor- und nachgelagert zur Konferenz finden drei Spezialtage statt. Am 30. Juni 2015 besteht die Möglichkeit sich mit „Angriffen auf IT-Netze, WLAN Hacking, Firewalls“ auseinanderzusetzen. Der Spezialtag „Industrie 4.0: Rechtsfragen der IT-Sicherheit“ am 30.06.2015 befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt Maßnahmen zur rechtlichen Risikominimierung auf. Der verschlüsselte Informationsaustausch sowie einen Überblick über aktive und passive Angriffsszenarien vermittelt am 3. Juli 2015 der Spezialtag „Grundlagen der Kryptographie“. kf

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