Industrie 4.0

Digitalisierte Produktion ist Trumpf

Trumpf stärkt sein Technologieportfolio für die digital vernetzte Produktion. Der Werkzeugmaschinenhersteller erwarb mit Wirkung zum 1. Juli 2017 60 Prozent der Anteile an Bespoon SAS. Das französische Unternehmen aus Le Bourget du Lac stellt Sensoren, Systemkomponenten und Software für Positions-Tracking-Prozesse her.

Trumpf wird die UWB-Technologie von BeSpoon künftig in der eigenen Produktion einsetzen, aber auch als Lösung im TruConnect-Produktportfolio für die Smart Factory bieten. (Foto: Trumpf)

Mit den Produkten von BeSpoon lässt sich die Position von Objekten in Räumen und Fertigungshallen zentimetergenau und in Realzeit bestimmen. BeSpoon ist eines von nur wenigen Unternehmen mit diesem für digitalisierte Produktionsprozesse sehr wichtigen Produktfeld und meistert mit seiner ausgereiften Technologie gerade das komplexe Produktionsumfeld der Blechfertigung auf einzigartige Weise.

Das auf UWB-basierende Ortungssystem (ultra wideband) gestaltet Produktionsprozesse transparenter. In Kombination mit einem Manufacturing Execution System, zum Beispiel Xetics von Trumpf, lässt sich eine aktive Fertigungssteuerung und -verfolgung über die Real Time Location Systeme einfach umsetzen: zu jeder Zeit schaffen die Komponenten von BeSpoon Transparenz über die Position von einzelnen Objekten innerhalb der Fertigung, also zum Beispiel von Fertigungsaufträgen oder Halbzeugen. Dies realisiert die Verknüpfung von realer und digitaler Welt und stellt damit eine wichtige Enabling-Technologie für zukünftige Produkte für die digitale Transformation dar.

Trumpf wird seinen Kunden in der Blechbranche die Ortungstechnologie als ganzheitliche Lösung im TruConnect-Produktportfolio für die Smart Factory zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sieht das Unternehmen ein hohes Potential für den Einsatz der UWB-Technologie in der Montage-, Logistik-und Prozessindustrie und wird in diesem Zusammenhang auf Kooperationen mit anderen Unternehmen setzen.

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BeSpoon besteht seit 2010 und hat zwölf Mitarbeiter. Bisherige Anteilseigner waren die Firmengründer und einige Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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