KI + Datenanalyse
Eine engere Verzahnung
zwischen Produktentwicklung und Fertigung soll das fruchtbare Ergebnis einer Kooperation zwischen Rockwell Automation und Dassault Systèmes sein. Die beiden Hersteller möchten in Zukunft das Konzept der Digitalen Fabrik auf Fertigungsabläufe ausdehnen und damit Barrieren zwischen der virtuellen Produktentwicklung beziehungsweise Produktionsplanung auf der einen Seite und der realen Fertigung auf der anderen Seite aus dem Weg räumen.
Die virtuelle Entwicklungs- und Fertigungsumgebung erstellt eine engere Verbindung zwischen Produktentwicklung und Fertigung für spezielle Branchen wie etwa der Automobilindustrie, und erfüllt die Anforderungen von Marken-Eigentümern, Zulieferern und Maschinen-Herstellern. Die zukünftige Lösung soll dazu beitragen, eine kooperative Entwicklung der Mechanik- und Regelungstechnik mit einer bidirektionalen Synchronisation zu ermöglichen. Folglich gibt es umgehende Rückmeldungen bei technischen Veränderungen, so dass sich unterschiedliche Szenarien für eine laufende Optimierung des Fertigungsbetriebes überprüfen lassen.
Für den Kunden hat dies den Vorteil, dass der Fertigungsbetrieb seine Fertigungsaufträge schneller erhält und dadurch eine optimale Produktionsleistung bieten kann. „Hersteller warten gespannt auf eine Lösung, mit der sie das Konzept einer erweiterten virtuellen Fabrikumgebung in die Praxis umsetzen können“, erklärt Kevin Roach, Vice President bei Rockwell Automation. „Dank dem Vertrag mit Dassault Systèmes haben wir die Möglichkeit, diese Vision unserer Kunden innerhalb kürzester Zeit Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu kombinieren wir die Stärken unserer Integrated Architecture mit denen der PLM-Lösungen von Dassault Systèmes.“ Auch Philippe Charlès, CEO der Dassault Systèmes Tochter Delmia sieht enormes Potenzial: „Die vielen Mannjahre an Entwicklungszeit, die wir in unsere Delmia Automation-Lösung investiert haben wie auch Rockwell in seine Integrated Architecture, versetzten unsere beiden Unternehmen heute in die Lage, beide Technologien zu integrieren. Die gemeinsame Lösung wird die fertigungsbezogene Entwicklung mit der Fertigungslinien-Steuerung durch eine Integration der Steuerungs- und Konfigurations-Programmierung der Software RS-Logix 5000 von Rockwell mit der PLM-Software Delmia Automation verknüpfen. Für den Hersteller soll dies eine Senkung der Konstruktionskosten sowie eine Verkürzung der Hochfahrzeiten der Fertigung ermöglichen, und eine kontinuierliche Optimierung des Fertigungsbetriebes anhand eines genauen Echtzeit-Simulationsmodells erlauben. sg








