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Artikel und Hintergründe zum Thema

KI + Datenanalyse

Produktarchitekturen visualisieren

Die Software Metus stellt dem Anwender in der neuen Version 5.0 leistungsfähige Werkzeuge für die Konzeption und Optimierung modularer Produktarchitekturen in der frühen Phase der Produktentwicklung zur Verfügung. Wichtiger Leistungsbestandteil der Software ist auch die Definition und Visualisierung von „Make or Buy Konzepten“, die Definition von Lieferantenstrukturen und Entwicklungsteams sowie die Optimierung des Montagekonzepts. Die neue Version enthält eine Vielzahl neuer und verbesserter Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten, gerade was das Requirements Management in der Frühphase der Produktentwicklung anbelangt. Der Anwender kann jetzt in Anforderungen in Form von Kurztexten anlegen oder als xml-File aus anderen Texteditoren importieren, aus diesen Anforderungen eine konkrete Produktspezifikation aufbauen und sie dann direkt mit den Funktionen und Elementen der Produktstruktur verknüpfen. So lässt sich die Umsetzung der Anforderungen über die gesamte Produktentwicklung transparent verfolgen. Die Software bietet in der neuen Version die Möglichkeit, jedes Element der Produktstruktur, sei es eine Komponente, eine Funktion oder eine Anforderung, mit zusätzlichen Properties zu versehen, das heißt Dokumente und Bilder anzuhängen, Links und umfangreiche Memos zu hinterlegen und alle Attribute zu einem Element übersichtlich zu visualisieren.

Abbildung einer Standard- oder Vorzugskonfiguration durch Kennzeichnung der Ausprägung der einzelner Variantentreiber im Value Chart.

Viel Energie haben die Softwareentwickler nach eigener Angabe in eine noch einfachere Bedienung investiert: Die Software unterstützt nun die automatisierte Layout-Erstellung und das Speichern von bestimmten Fensteranordnungen. Erweiterte Such- und Hilfsfunktionen erhöhen die Effizienz beim Arbeiten mit komplexen Modellen. Das gilt vor allem für die neuen Exploration Charts, mit denen man einzelne Pfade im Modell nachverfolgen kann.

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Die Konfiguration von Produkten wird durch die neuen Value Charts erleichtert, in denen die verschiedenen Treiber der Varianz in den Produkten und deren Ausprägungen in übersichtlicher Form dargestellt werden. Mit Hilfe dieser Charts lassen sich unterschiedliche Produktkonfigurationen einfach per drag and drop erstellen, miteinander vergleichen und optimieren. Als Ergebnis erhält der Kunde vordefinierte Standard- oder Vorzugskonfigurationen mit einer minimalen Variantenzahl, die es ihm ermöglicht, in allen Wertschöpfungsstufen Stückzahleneffekte zu erzielen und seine Vertriebsprozesse deutlich zu vereinfachen.

Durch Integration einer leistungsfähigen Skript- und Formelsprache ist es möglich, komplizierte Auswertungen in Metus durchzuführen. So können beispielsweise Kennzahlen wie die durchschnittliche Anzahl von Funktionsbeiträgen je Komponente oder der Standardisierungsgrad der Komponenten und Module generiert werden, um die Performance der konzipierten, modularen Produktarchitektur im Lifecycle zu bewerten. Diese Bewertung ist von Bedeutung, um einen hohen Wiederverwendungsgrad der Plattformelemente in Aufträgen und Projekten sicherzustellen und gleichzeitig die Kosten für die Pflege der Plattform zu minimieren. Die Kennzahlen beziehen sich direkt auf die angewandten Optimierungsansätze Funktionsoptimierung, Modularisierung, Standardisierung, Varianzoptimierung und Target-Costing. Metus lässt sich über eine von der BCT Technology AG in Willstätt entwickelte Schnittstelle nahtlos in die PLM-Lösung Teamcenter von Siemens PLM Software integrieren, erklärt der Münchner Hersteller. -sg-

ID-Consult GmbH, München Tel. 089/8906364-0, www.id-consult.com

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