Industrie 4.0-Lösungen

Axoom Store startet mit ersten Apps

Meilenstein für Axoom: Rund um die Hannover Messe nimmt die Geschäftsplattform für die Fertigungsindustrie mit ersten Apps ihren kommerziellen Betrieb auf. Im Axoom Store werden in Kürze fast ein Dutzend Apps verfügbar sein.

Rund um die Hannover Messe nimmt die Geschäftsplattform für die Fertigungsindustrie, Axoom, mit ersten Apps ihren kommerziellen Betrieb auf.
Und das ist nach eigenen Angaben erst der Anfang: Axoom arbeitet gemeinsam mit Experten von gut 50 Partnerunternehmen und zahlreichen Referenzkunden bereits an vielen weiteren Applikationen, um mit der digitalen Geschäftsplattform für Industrie 4.0 die Zukunft der Produktion zu gestalten.
Der Axoom-Kunde hago setzt das Maschinen Performance Dashboard der digitalen Geschäftsplattform ein, um eine Rund-um-die-Uhr-Transparenz in der Fertigung zu erreichen.

Axoom ist eine unabhängig agierende Tochtergesellschaft des Werkzeugmaschinen- und Laserherstellers Trumpf. Dank der Produktionsexpertise der Muttergesellschaft hat der Plattform-Anbieter ein tiefes Verständnis für die speziellen Herausforderungen in Produktionsbetrieben. Mit eigenen Räumlichkeiten in Karlsruhe und einer völlig unabhängigen Infrastruktur ist Axoom für seine Kunden und Partner gleichzeitig ein verlässlicher Anbieter von Plattform- und App-Diensten für Industrie 4.0. „Unsere Plattformlösung zielt darauf ab, eine sichere und durchgängige Vernetzung aller Geschäftsprozesse in fertigenden Unternehmen zu schaffen“, erklärt Axoom-Geschäftsführer Florian Weigmann. „Wichtig dabei: An die Plattform können Maschinen unterschiedlichster Hersteller angebunden werden, so dass sich komplette Produktionshallen abbilden und intelligent vernetzen lassen.“

Seit Gründung der Axoom GmbH im Oktober 2015 haben mehr als 130 Partner-Erstkontakte mit Potenzial für eine Zusammenarbeit stattgefunden. Mit gut 50 Partnern sind die Axoom-Entwickler in konkreten Gesprächen für Apps oder andere Arten von Partnerschaften. Die ersten Apps, die nun im Umfeld der Hannover Messe bereitgestellt werden, betreffen unter anderem folgende
Anwendungsbereiche:

  • Materialbestellung: Mit dem Kontraktmanagement der Partnerfirma Klöckner wird das Bestellen von Rohmaterial extrem erleichtert. Bei Bedarf kann der gesamte Prozess automatisiert werden.
  • Kontrolle des Gasbedarfs: Eine App des Axoom Partners Linde ermöglicht es, aktuelle Tankstände online zu verfolgen. Umfangreiche Statistiken, Vergleiche zwischen Verbrauchsperioden und regelmäßige Reports unterstützen die Analyse und Planung des Gasbedarfs.
  • Optimale Arbeitsabläufe: 4Tasks, eine Lösung der SKALERO GmbH stellt sicher, dass Informationen dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Ein Eskalationsmanagement sorgt dafür, dass keine Aufgabe verloren geht.
  • Arbeitsanleitungen: Mit einer App von VKS (Visual Knowledge Share) zum visuellen Austausch von Wissen können im Handumdrehen Arbeits- und Montageanleitungen inklusive Filmen, Fotos, Tabellen usw. erstellt und geteilt werden.
  • Formatumwandlung: Zwei Apps der Firma WiCAM ermöglichen unterschiedliche, in der Praxis sehr nützliche Umwandlungsprozesse: Von 2D-CAD-Zeichnungen in andere Formate und von NC-Programmen einer Maschine in NC-Programme für eine andere Maschine.
  • Kalkulation: Mit einer weiteren App von WiCAM können die Kosten für Bauteile online kalkuliert werden. Die App steht in verschiedenen Ausbaustufen zur Verfügung, bis hin zum eigenen Webshop.

Ein Axoom-Referenzkunde der ersten Stunde ist die Firma Feinwerktechnik hago. Sie war in den letzten Monaten im Rahmen der offenen Beta-Phase intensiver Testkunde der digitalen Geschäftsplattform. Wertvolle Erfahrungen aus dieser Zusammenarbeit sind in die Entwicklung der Angebote eingeflossen. So war hago beispielsweise entscheidend in die Anbindung und Liveübertragung der ersten Maschinendaten, die Verbesserung der Visualisierung auf dem Shopfloor und die Validierung der Maschinenzustände involviert. Direkt mit dem offiziellen Start der Plattform setzt hago nun das Maschinen Performance Dashboard der digitalen Geschäftsplattform Axoom ein, um eine Rund-um-die-Uhr-Transparenz in der Fertigung zu erreichen.

„Unsere Firmenphilosophie ist geprägt von der ständigen Bereitschaft, in neue Technologien zu investieren“, sagt hago-Geschäftsführer Hartmut Arzner. hago war vor mehr als 30 Jahren der erste Laser-Kunde von Trumpf: 1983 erwarb die Firma eine damals völlig neuartige Laserschneidanlage. Heute ist das Unternehmen mit knapp 700 Mitarbeitern ganz vorne bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in der Fertigung. „Mit Hilfe von Axoom möchten wir ein neues Maß an Transparenz und Kontrolle auf dem Shopfloor erreichen“, so Arzner. „Nur so ist es möglich, wirtschaftlich und effizient Blechteile jeglicher Form und Größe herzustellen – immer nach Kundenwunsch, von Losgröße 1 bis mehrere Millionen Stück pro Jahr.“

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