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Artikel und Hintergründe zum Thema

Instandhaltung

Präzision verlangt Sauberkeit

Streicher Maschinenbau ist ein Sondermaschinenbauer, der sich auf die Herstellung anspruchsvoller Anlagen für die chemische und pharmazeutische Industrie konzentriert. Aber auch in vielen anderen Branchen ist das Unternehmen zu Hause. In der Freiberger Niederlassung der Deggendorfer Firma entstehen beispielsweise Vakuumkammern, -gefäße und -kessel. Dabei handelt es sich etwa um Komponenten für Vakuuminduktionsschmelzöfen oder Beschichtungsanlagen für Architekturgläser, Flachbildschirme und Photovoltaikanlagen. Saubere Hallenböden unterstützen die Präzisionsarbeiten im Fertigungs- und Montagebereich – etwa beim manuellen Finishen anspruchsvoller Vakuumdichtflächen. Und auch in der Stahlbauhalle ist regelmäßiges Kehren notwendig. Aus diesem Grund hat das Unternehmen eine Aufsitz-Kehrmaschine von Hako angeschafft, die den Schmutz staubfrei aufnimmt.

An die Stahlbauhalle schließt sich die Fertigungs- und Montagehalle an. Hier erfolgt die Präzisionsbearbeitung von teilweise sehr großen Anlagenbauteilen. Hohe Ansprüche werden dabei auch an die Dichtflächen der Vakuum-Baugruppen gestellt. Dr. Bernd Löscher, Niederlassungsleiter von Streicher Maschinenbau in Freiberg, erklärt: „Alle Vakuum-Baugruppen werden bei uns geprüft. Dazu müssen sie vorher abgedichtet werden. Dass wir dazu eine saubere Halle brauchen, liegt auf der Hand.“

Reinigung in Eigenregie

„Offensichtlich hatte die Hako-Niederlassung in Dresden zur rechten Zeit geahnt, dass wir ein effizient arbeitendes Reinigungsgerät brauchen. So wurde uns im richtigen Moment die Sitz-Kehrsaugmaschine Hako-Jonas 900 E vorgestellt. Sie überzeugte uns von der Leistungsfähigkeit und der einfachen Bedienung her“, erinnert sich Löscher. Beide Eigenschaften sind wichtig, denn die Streicher-Mitarbeiter fahren die Maschine selbst. Zuviel Zeit darf die Reinigung also nicht in Anspruch nehmen, dennoch muss es in jedem Fall auf dem etwa 4.000 Quadratmeter großen Hallenboden sauber sein.

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Michael Wolf, der sich mindestens jeden Freitag auf die Maschine setzt und für saubere Hallenböden sorgt, berichtet aus der praktischen Arbeit: „Da die Batterie in der Maschine nach jedem Kehren aufgeladen wird, ist sie jederzeit betriebsbereit. So kann man auch zwischendurch Kehren, wenn Anlass besteht und Zeit vorhanden ist. Beispielsweise bringt ein Stapler bei schlechtem Wetter Dreck von außen in die Halle. Beim Entfernen von Verpackungen setzt sich zusätzlich Staub ab. Da muss man nicht bis zum Freitag warten. Gleich gemacht, gehts schneller.“ Neben der Optik dient die Sauberkeit auch der Unfallvermeidung. Denn um Verletzungen auszuschließen, sollten Holzsplitter von Verpackungen oder Holzpaletten genau wie Metallspäne rasch vom Boden entfernt werden. Auch in dieser Hinsicht leistet die Hako-Maschine gute Dienste: Zuverlässig nimmt sie Späne in jeder Form auf und fördert sie in ihre beiden Kehrgutbehälter.

Der einstellbare Fahrersitz des Kehrsaugers und die geschickte Anordnung von Kontrollanzeigen und Bedienelementen im Griffbereich des Fahrers sorgen für ein recht ermüdungsfreies Fahren. Der direkt angelenkte Vorderradantrieb bietet eine hervorragende Wendigkeit, so dass der Seitenbesen auch in Nischen hineinreicht. Zu Sicherheit und Kehrqualität trägt darüber hinaus die gute Sicht auf die zu reinigenden Flächen bei.

99 Prozent staubfrei

Die nach hinten aufklappbare Sitzkonsole der Maschine gibt den Blick auf den wartungsfreundlich gestalteten Motorraum frei. Angetrieben von einem 24-Volt-Gleichstrommotor mit einer Aufnahmeleistung von 0,9 kW, arbeiten Seitenbesen, Kehrwalze und Sauggebläse optimal zusammen. Das Kehrgut gelangt staubfrei in zwei Schmutzbehälter von je 30 Liter Fassungsvermögen. „Diese Kapazität reicht in aller Regel fürs Kehren einer Halle“, sagt Michael Wolf. Für das staubfreie Arbeiten des Hako-Kehrsaugers sorgt ein drei Quadratmeter großes Feinstaub-Plattenfilterpaket. Es bewirkt einen Abscheidegrad von über 99 Prozent. Das integrierte elektrische Abrüttelsystem gewährleistet lange Reinigungsintervalle. Zum Kehren auf Nassflächen oder spezielle Kehraufgaben kann der Fahrer die Absaugung abschalten.

Im Fall Streicher hat die Maschine einen Seitenbesen, der der Kehrwalze zuarbeitet. Diese Kehrwalze ist – wie auch der Seitenbesen – pendelnd aufgehängt und mit einer Einstellmöglichkeit zur optimalen Anpassung an die Bodenverhältnisse ausgestattet. Ein zweiter Seitenbesen lässt sich nachrüsten. Beim Batteriesystem stehen ein wartungsarmes und ein wartungsfreies System zur Wahl.

„Nach den ersten Einsätzen konnten wir feststellen, dass das maschinelle Kehren im Vergleich zum Handkehren für eine nachhaltigere Sauberkeit sorgt und dass die Maschine staubfrei arbeitet“, bestätigt Michael Wolf. Peter Springfeld/ Michael Stöcker

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