Industrieroboter
Hydropneumatische Ladungsträger
Wenn die Automobil-Industrie sichere und funktionelle Ladungsträger-Lösungen zum Transport empfindlicher Halbfertigprodukte fordert, gelten strenge Regeln. Meist sollen die Systeme nicht nur dem Schutz der Bauteile dienen, sondern stellen auch ganz praktische Materialfluss-Komponenten im Supply Chain Management zwischen Herstellern und Zulieferern dar. Wettbewerbsfähig sind hier nur prozessorientierte und einfach zu handhabende Trägersysteme, mit denen sich die Halbfertigteile just-in-time bis direkt an die Montagelinien befördern lassen.
Diese hohen Anforderungen im Blick, entwickeln die Ladungsträger-Konstrukteure immer wieder containerartige Transportgestelle, die schützen, eine sichere Aufnahme durch Flurförderzeuge gewährleisten und dank mobiler Etagensysteme schnelle Be- und Entladevorgänge erlauben. Wichtige Aufgaben übernehmen dabei die hydropneumatischen Gasfedern von Stabilus. Sie ermöglichen es dem Werker, die einzelnen Etagen des Ladungsträgers ohne großen Kraftaufwand mit einer Hand aufzustellen. Bereits entleerte Etagen bleiben sicher aufgestellt und geben den unbehinderten Zugriff auf die unteren Etagen frei. Der Ladungsträger kann zügig „abgearbeitet“ werden.
Ermöglicht wird dieses ergonomische und zeitsparende Handling der Transportgestelle durch die exakt definierte Ausschubkraft und -geschwindigkeit der Liftomat-Gasfedern von Stabilus. Sie unterstützen die einmal aktivierte Bewegung, während ihr flacher, linearer Kraftverlauf das komfortable Aufstellen selbst schwer bestückter Etagen gestattet. Ist die Etage entladen, so genügt ein leichter Druck und die leere Etage senkt sich bis in die unterste Stellung ab. Auf die gleiche Weise funktioniert das Öffnen und Schließen des Ladungsträgers.
Um die richtige Auswahl und Positionierung seiner Gasfedern sicher zu stellen bietet Stabilus den besonderen Service, anwendungsgerechte Einbauvorschläge auszuarbeiten. Im Rahmen dieser Einbauberechnung wird auf das angemessene Verhältnis zwischen zu hebender Last und ausgewählter Gasfeder geachtet, um nicht sprichwörtlich „mit Kanonen auf Spatzen zu schießen“. Denn: Erst wenn der Hub der Gasfeder bei der Schwenkbewegung zu 60 bis 90 Prozent genutzt wird, hat man das Leistungsvermögen der Gasfeder auch tatsächlich eingesetzt. Exakte Dimensionierung reduziert demnach die Kosten deutlich.ms









