Stauförderer
Werkstückträger sanft einlaufen lassen
Auf der Automatica präsentiert ktec, Lieferant im Bereich der Automatisierung, Mess- und Fördertechnik, einen komplett neuentwickelten Palettenumlaufförderer sowie einen Paternoster.
Die neue Umlenkung des neuen Palettenumlaufförderers findet nicht mehr mittels Formschlussscheibe statt, sondern über einen Stiftkranz nach dem Prinzip eines Planetengetriebes. Dadurch kann die entstehende Last in der Umlenkung über die gehärteten Zahnräder aufgefangen werden. Demzufolge wird die Geschwindigkeit in der Umlenkung fast halbiert, wodurch die Lastmomente in der Umlenkung deutlich reduziert werden. Das sanfte Einlaufen des Werkstückträgers und die Synchronisation werden durch eine gefederte Einlaufhilfe gewährleistet. Durch die groß dimensionierte ¾“-Duplex-Kette, in Abhängigkeit von Schwerpunkt und Fördergeschwindigkeit, sind Beladungen von bis zu 100 Kg und Umlenkmomente von bis zu 300 Nm realisierbar.
Die Synchronisierung der beiden Kettenspannschlitten erfolgt in einer automatisch standardisierten Spannstation mittels integrierter Mechanik. Dadurch ist der Förderer wesentlich wartungsfreundlicher und noch prozesssicherer.
Eine Initiatoren-Schiene ist eine weitere Weiterentwicklung, die in ktec-Förderern integriert wurde, um die gewünschten individuellen Einstellungen der Initiatoren zu erleichtern und gegen unabsichtliches Verstellen zu schützen. Eine Schutzleiste über die ganze Länge des Förderers optimiert die Arbeitssicherheit für Werksmitarbeiter auch in manuellen Beladestationen. Gleichzeitig entfallen seitlich die Schaltfahnen an den Werkstückträgern.
Durch den Einsatz einer groß dimensionierten Förderkette entsteht eine deutlich belastbarere Verzahnung und Verstiftung in der Umlenkung. Die ¾“-Duplex-Kette bringt eine erhebliche Reduzierung der eventuellen Kettenlängungseffekte im Dauereinsatz. Die ¾“- Zahnräder am Werkstückträger greifen entsprechend tiefer in die Kette, wodurch das System erheblich an Betriebssicherheit gewinnt. Die Formschlussbolzen am Umfang der Umlenkung konnten durch die Ausführung mit ¾ Zoll Kettenrädern in ihrer Bruchlast verdoppelt werden.
Die technische Weiterentwicklung der symmetrischen Friktion verspricht einen immer gleichbleibenden und konstanten Bremsdruck der Werkstückträger, ohne Lasten in die Lagerung einzuleiten. Die neuen Friktionselemente sind mit einer 3-fach-höheren Lebensdauer ausgelegt.
Stoppen oder Vereinzeln war „gestern“! Die patentierteF ixierung der Paletten im Be- und Entladebereich erreicht Genauigkeiten wie es bisher nur mit klassischen Absteckungen möglich war.
Diese neue Bandgeneration verspricht erhebliche Leistungssteigerungen, in Verbindung mit deutlich reduzierten Wartungsaufwendungen und damit effektive Einsparungen für die Verkettung oder Beschickung automatisierter Fertigungszellen im Karosserierohbau und auch in allen anderen Bereichen in denen es auf Lebensdauer, Leistung und Robustheit ankommt.
Bewährtes Paternoster-System weiterentwickelt
Ein im Baukastensystem gestaltetes Grundgestell hält die Gondel in einer rundum Zwangsführung. Hierbei ist ein Kippen oder Aufschaukeln der Gondel gänzlichst ausgeschlossen, sowohl in der Vertikalen als auch in der Umlenkung. Eine besondere Innovation stellt die neuentwickelte Fixierung der Gondel in entsprechender Position zu der Roboterentnahme dar. Der Paternoster ist bis zu einer beachtlichen Standard-Bauhöhe von 10 m und einer maximalen Standard-Breite von 2 m lieferbar. Unter anderem gibt es auch hier ein „Miniatur“-Ausstellungsstück.
Automatica, Halle A5, Stand 415









