Greifer von Doceram
Auf der Motek trifft Kunststoff Keramik
Zum Grundprinzip der Robotik und der automatisierten Handhabungstechnik gehört die Wiederholung der immer gleichen Arbeitsabläufe. Das hat eine hohe Beanspruchung aller Komponenten und Materialien zur Folge, die das jeweilige Werkstück greifen, festhalten und/ oder transportieren oder bearbeiten.
Für diese anspruchsvolle Anwendung entwickelt und fertigt der Werkstoff-Spezialist Doceram Greifer, Greiferfínger und Positionierelemente aus einer Verbundkonstruktion von Kunststoff und Keramik.
Die Kontaktflächen der Greiferbacken und Greiferfinger bestehen aus der blauen Hochleistungskeramik Cerazur. Dieser Werkstoff ist extrem verschleißfest, lotabweisend, induktiv neutral, hochtemperaturbeständig und chemisch inert. Sie bleiben auch unter ungünstigen Bedingungen formstabil und behalten damit selbst bei kleinsten Geometrien ihre Positioniergenauigkeit. Die übrigen Komponenten des Greifers wie zum Beispiel die Grundkörper, die weniger stark vom Verschleiß betroffen sind, werden aus anderen Werkstoffen aus dem Portfolio gefertigt, zum Beispiel aus dem glasfaserverstärkten Hochleistungs-Kunststoff Doglas.
Mit diesem Eigenschaftsprofil eignen sich die Greiferbacken u.a. für das Handling von Elektronikbauteilen sowie für die Herstellung von Komponenten der Optik und der Lasertechnologie. Die Elektronikindustrie nutzt zusätzlich den Vorteil, dass sich Keramik weder magnetisch noch elektrisch auflädt. Zudem kann der Werkstoff bedenkenlos auch in Induktionsverfahren sowie bei Hoch- und Niederfrequenzanwendungen eingesetzt werden.
Unabhängig davon, wo die keramischen Greiferbacken und –finger letztendlich eingesetzt werden: Ihre hohe chemische, mechanische und thermische Widerstandsfähigkeit führt dazu, dass sie oft eine längere Lebensdauer haben als die Geräte, an deren Montage sie beteiligt sind. Zudem gewährleisten sie eine hohe Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit und eine störungsfreie Produktion. ee
Motek, Halle 8 Stand 8326









