Steckanschlüsse für Sprühdosierung
Seit 70 Jahren sparsam geschmiert
Die universell einsetzbaren Sprühköpfe von HPM Technologie bringen Fluide fein dosiert „auf den Punkt“. Von der spanenden Fertigung bis zur Lebensmittelherstellung besteht Bedarf für den präzisen Auftrag von Kühlschmiermitteln, alkoholischen Lösungen, Fetten, Ölen sowie Flüssigkeiten jeglicher Art. Die Zufuhr von Druckluft und Flüssigkeiten zu den Sprühköpfen gewährleis-ten hochwertige Ganzmetall-Steckanschlüsse von Eisele.
HPM Technologie aus Münsingen stellt seit 70 Jahren moderne Sprühköpfe in der Minimalmengenschmierung für die punktgenaue Dosierung von Flüssigkeiten aller Art her. Zum Einsatz kommen sie in den unterschiedlichsten Branchen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Metallverarbeitung, wo sie für den Auftrag von Kühlschmierflüssigkeiten in spanenden Fertigungsverfahren Verwendung finden.
Die Standard-Sprühköpfe sind die der Serien HTR und PSM. Diese dienen dem dosierten und feinfilmigen Auftragen von Flüssigkeiten im Niederdruckbereich. Die Sprühköpfe werden an einer sogenannten stationären Ventil- und Behälterbaugruppe betrieben, die für die kontinuierliche Versorgung mit Luft und Flüssigkeiten sorgt. Sie zerstäuben das Kühlschmiermittel dann nach dem Injektorprinzip mit 0,5 bis 1,5 bar Druck (Baureihe TCJ/MDJ).
Nahezu alle Flüssigkeiten lassen sich versprühen – ausgenommen Lacke, Harze und Klebstoffe –, die eine maximale Viskosität von 100 mm²/s bei 20 °C (bei den Systemen der TCJ-Reihe) und bis 2.300 mm²/s bei 20 °C bei den Systemen der MDJ Baureihe erreichen. Der Sprühstrahl erzeugt einen nahezu runden Vollkegel von etwa 15°. Der Abstand der einstellbaren Düse zum besprühten Werkstück oder Werkzeug sollte maximal 200 mm betragen.
Sichere Anschlusskomponenten
Für die Minimalmengenschmierung verwendet HPM Anschlusskomponenten von Eisele Pneumatics. Das Unternehmen hat über 75 Jahre Erfahrung mit hochwertigen Druckluft-Steckanschlüssen aus Ganzmetall. Aber auch Medien wie Gase, Kühlwasser, Vakuum und Flüssigkeiten – auch in Kombination mit Elektrik- und Elektronikleitungen – lassen sich mit Eisele-Steckanschlüssen übertragen. HPM Technologie war bereits seit 40 Jahren Kunde von Eisele, als die beiden Unternehmen 2006 begannen, gemeinsam system- und prozessabhängige Sonderlösungen neu- und weiterzuentwickeln. Seit 2013 ist Eisele aufgrund von Systemanpassungen der Hauptlieferant für die Anschlusskomponenten bei HPM. Dies stellt sich bis heute als echter Glücksgriff dar: „Eisele hat einfach gute Produkte, die optisch und funktionell hervorragend sind“, betont Steffen Hoffmann, Mitglied der Geschäftsführung.
Solide Verbindung garantiert
Zur Versorgung der Sprühköpfe für die Minimalmengenschmierung werden gerade Einschraub-Steckanschlüsse aus vernickeltem Messing mit Lösehülse aus den Programmen 14 und 14A der Eisele Basicline verwendet. Obwohl die Steckanschlüsse an den Sprühköpfen extra beschriftet sind, trägt die Luftleitung zusätzlich eine blaue Aluminium-Codierhülse, sodass schon auf den ersten Blick klar ist, wo der blaue Druckluftschlauch angeschlossen werden muss und Verwechslungen so gut wie ausgeschlossen sind.
Die Steckanschlüsse mit Lösehülse bieten gegenüber einfachen Löseringen eine größere Grifffläche zum Lösen des Schlauchs. Das ist gerade bei Anwendungen mit Ölen oder Kühlschmiermitteln von Vorteil, bei denen die Bauteile in der Nähe des Bohrers oder Fräskopfes – zum Beispiel durch eine Maschinenstörung oder ein Versehen des Bedieners – trotz aller Präzision mit Sprühmedium benetzt werden können. Für die kleiner konstruierten Sprühköpfe der PSM-Reihe greift HPM auf das Programm 10 der Basicline zurück. Bei diesen geraden Einschraubverschraubungen aus schwarz brüniertem Messing wird der Schlauch von einer Überwurfmutter gehalten.
Vorteile gegenüber konventioneller Schmierung
Die Vorteile der Minimalmengenschmierung bei Arbeitsgängen wie dem Gewindeschneiden oder dem Fräsen liegen auf der Hand: Der Verbrauch an Kühlschmiermittel ist deutlich geringer, und an Werkstücken sowie Maschinen entsteht beim richtig dosierten Einsatz kein oder nur geringer Reinigungsaufwand. Außerdem entfallen die Aufbereitung der Kühlschmieremulsion und der Späne sowie die Entsorgung von Reststoffen. Es hat sich in der Praxis auch gezeigt, dass sich damit höhere Schnittgeschwindigkeiten und eine bessere Oberflächengüte erzielen lassen.
Der Einsatzbereich der Standardsprühköpfe ist nahezu universell. Für Anwendungsfälle, die andere Sprühköpfe erfordern, konstruiert HPM Technologie individuelle Lösungen. Auch für die Lebensmittelindustrie hat das Unternehmen schon viele Dosieranwendungen umgesetzt. So kommen Y-Steckanschlüsse der Inoxline in einer Dosiereinrichtung in der Lebensmittelindustrie oder für die fein verteilte Befettung von Backblechen zum Einsatz. Aber auch in der Druckindustrie, der Medizintechnik oder in der Luft- und Raumfahrt werden Sprühköpfe aus Münsingen in Verbindung mit Ganzmetall-Steckanschlüssen von Eisele eingesetzt. am













