Armaturenverriegelungen
Sicherheitsventile redundant absichern
Die Sicherheitsanforderungen in der Prozessindustrie haben sich in den letzten Jahren ebenso deutlich verschärft wie die verbindlich einzuhaltenden Sicherheitsvorschriften. Laut den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sind die Anlagenbetreiber dazu verpflichtet mechanische Sicherheitsvorrichtungen entsprechenden organisatorischen Lösungen vorzuziehen.
Schwietzke Armaturen sowie deren Tochterunternehmen CEA Chemie- und Energie-Armaturen bieten hierzu die Armaturenverriegelung „Smith Flow Control“. Diese wird anstelle des Handhebels montiert und sollen sowohl die Anlagensicherheit als auch die Anlageneffizienz verbessern. Smith Flow Control“ wird unter anderem weltweit von den großen Öl-, Gas- und Mineralölunternehmen spezifiziert und eingesetzt.
Die Armaturverriegelung wird durch zwei Schlüssel – einen grünen für die offen-Position, einen roten für die geschlossen-Position – abgesichert. Dabei sorgt ein Mechanismus dafür, dass beispielsweise bei geschlossenem Ventil der grüne Schlüssel im Schloss gefangen ist.
Durch die mechanischen Armaturenverblockungen können beliebige Schaltreihenfolgen vorgegeben werden. Besonders geschätzt wird dabei die Möglichkeit, jeden Prozess individuell mit einer verbindlichen Schaltfolge abzusichern, wodurch die Gefahr eines Fehlers durch den Bediener reduziert und ein dauerhaft sicherer Anlagenbetrieb ermöglicht wird.
Anwendungsbereiche sind u.a. Anlagen, die mit mehreren Sicherheitsventilen redundant abgesichert werden und bei denen sichergestellt werden muss, dass stets eine bestimmte Anzahl an Sicherheitsventilen zur Verfügung steht. rn









