Abwasserpumpen
Caprari entwickelt neue Beschichtung
Salzigen Krusten aus den Abwasserbestandteilen Magnesium, Ammonium und Phosphat (MAP) lagern sich hartnäckig an stark umströmten Anlagenteilen wie Rohrleitungen und Pumpenkammern an. Leistungseinbußen sind die Folge. Kommt es zum völligen Verschluss, fällt die Anlage aus. Da die Wiederherstellung der betroffenen Komponenten nur aufwändig manuell und mechanisch erfolgen kann, hilft meist nur der Austausch.
Um dieses Problem zu umgehen, hat Caprari aus Fürth eine Lösung gefunden. Die Abwasserpumpen dieses Herstellers werden neuerdings optional mit einer inneren Wandbeschichtung aus Polymer geliefert, die sich Anti-Map nennt. Verkrustungen haben damit keine Chance.
An der Inkrustation beteiligt sind insbesondere Ammonium und Phosphat. Diese Verbindungen werden bei pH-Werten über 7 verstärkt freigesetzt – speziell, wenn das Medium in Zentrifugen, Pumpen und Rohren unter Druck gerät. Weil eine ph-Wertsenkung für biologische Klärstufen kontraindiziert ist, eine Senkung der Konzentration bei Magnesium kaum möglich und bei Ammonium unwirtschaftlich ist, bleibt die Phosphat-Ausfällung als Populärlösung. Anlagenbetreiber, die diesen Aufwand vermeiden wollen oder eine Restoptimierung anstreben, finden in den neuen beschichteten Pumpen eine Alternative. Zwar kostet die Beschichtung, doch mache sich diese Lösung unter dem Strich für die Betreiber bezahlt. Einen ähnlichen Erfolg hat das Unternehmen mit der „Defender“ genannten Passivierungstechnologie gelandet. Diese patentierte Erfindung schützt die äußeren Metallbauteile der Unterwasserpumpen der Firma vor Korrosion.
Im Abwassersektor ist der Hersteller, der viel in Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit investiert, gut im Geschäft. Das Unternehmen kann auf ein breites Sortiment an Pumpen und Zubehör für gewerbliche und kommunale Kunden verweisen. rn









