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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hydraulik + Pneumatik

Äpfel mit Birnen

zu vergleichen, ist immer schwierig. Im übertragenen Sinn trifft das auch auf Rohrleistungssysteme zu, mit denen korrosive und aggressive Medien gefördert werden. Denn: Verschraubung ist nicht gleich Verschraubung. Weil es bei Edelstahl-Rohrverschraubungen auf höchste Sicherheit ankommt, werden die Schneidringverschraubungen von Schwer Fittings nach strengen Richtlinien EN ISO 8434-1 (DIN 2353) gefertigt und bieten Anwendern eine weit über dem Standart liegende Zuverlässigkeit.

So funktioniert`s: Beim Anziehen der Überwurfmutter wird der Schneidring in den Anschlusskegel geführt. Der Konus leitet die Schneidkante beim verstärkten Anzug der Überwurfmutter in die Oberfläche des Rohres. An der Stirnseite der Schneidkante bildet sich ein ringförmiger Aufwurf. Das Rohr wird in den Stutzengrund gedrückt und kann bei entsprechender sauberer Vorarbeit dort eine Dichtfunktion ausüben. Auf der anderen Seite verkeilt sich der Schneidring durch den Druck der Überwurfmutter auf das Rohr. Bei dynamischer Beanspruchung bietet dieser Presssitz einen zusätzlichen Halt. Wenn das Rohr exakt rechtwinklig abgelängt und sauber entgratet ist, können in der fertig montierten Verschraubung drei markante Stellen abgedichtet werden.

Der Hersteller mit Sitz in Denkingen gliedert seine Schneidringverschraubungen in drei Baureihen: LL steht für Druckluft oder Kunststoffleitungen und eignet sich vor allem für den Niederdruckbereich bis max. PN 100; L kommt bei größeren Druckbelastungen bis max. PN 315, beispielsweise im Bereich der Mess- und Regeltechnik oder in der Lack- und Farbenindustrie, zum Einsatz; S empfiehlt sich bei starken Druckstößen, Schwingungen und hohen mechanischen Beanspruchungen im Schwermaschinenbau, Großkälteanlagen und arbeitet im Druckbereich von 250 bis PN 400.

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Dichtkegel-VerschraubungDichtkegel-Verschraubung
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VormontagegerätVormontagegerät
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