Hydraulik + Pneumatik
Noch ganz dicht
ist oft eine berechtigte Frage – das gilt auch für statische oder dynamische Anwendungen, beispielsweise im Zusammenhang mit pharmazeutischen Produkten oder Lebensmitteln.
Die Gesellschaft für Dichtungstechnik bietet hierfür ein breites Portfolio an federelastischen PTFE-Dichtelementen. Diese bestehen im Prinzip aus einer Hülle aus hochbeanspruchbarem Kunststoff-Compound, in die eine Feder aus korrosionsfestem Edelstahl eingebettet ist. Dadurch sind bei diesen Dichtungen in idealer Weise die Eigenschaften von hochwertigen Fluorkunststoffen und von rost- beziehungsweise säurefesten Edelstählen vereint. Die in der Hülle eingelegte Edelstahlfeder sichert eine hohe und dauerhafte Elastizität, gleicht Kaltfluss und Verschleiß an der Dichtlippe aus und bewirkt definierte Dichtkräfte. Als Dichtungswerkstoff stehen für die Hüllen ca. 50 verschiedene Kunststoffe und PTFE-Compounds zur Verfügung. Das breit gefächerte Standardprogramm enthält Axial und Radialdichtungen, sowohl für statische und dynamische Anwendungen. Darüber hinaus werden viele Sonderbauarten, Varianten und Sonderabmessungen entwickelt und gefertigt. Durch kompakte Bauweise können Problemlösungen auch bei kleinsten Einbauräumen realisiert werden.
Beim Einsatz gegen hohe Drücke unterstützt der Systemdruck die Dichtwirkung. Am einfachsten ist die Montage in geteilte Nuten. In teilweise geschlossene Nuten (mit Rückhaltenase) können die Dichtungen in der Regel ohne Probleme, in geschlossene (einteilige) Nuten des Typs 103 je nach Durchmesser und Querschnittsverhältnis eingebaut werden. Dabei sollten die Gegenbauteile entgratet sein und keine scharfen Kanten im Dichtungsbereich aufweisen. Bei Wellen und Zylinder werden Einführschrägen benötigt. Bei der Montage über Nuten und Gewinde sollten Montagehülsen verwendet werden. Leichtes Einölen oder Einfetten erleichtert die Montage. lg
HMI, Halle 4, Stand E12








