Echtzeit-Prozessregelung

Intelligenter Profinet-Parallelgreifer

Mit dem smarten EGL-Profinet-Parallelgreifer hat Schunk den weltweit ersten, in der höchsten Kategorie C zertifizierten Profinet-Universalgreifer mit integrierter Elektronik im Portfolio.

Der EGL Profinetermöglicht wie hier beim Leiterplattenhandling in der Elektronikindustrie hochflexible Prozesse und eine Prozessüberwachung in Echtzeit. (Bild: Schunk)

Seine hochperformante Profinet-Schnittstelle schafft die Voraussetzungen für eine Echtzeit-Prozessregelung und eine maximale Performance. Mit einer variablen Greifkraft zwischen 50 und 600 Newton deckt der kompakte Greifer ein extrem breites Teilespektrum ab. Im Kraftschluss kann er unterschiedliche Teile bis drei Kilogramm im Wechsel handhaben – Leiterplatten in der Elektronikindustrie ebenso wie Bauteile in der Konsumgütermontage oder im Maschinenbau. Die Fingerposition, die Schließgeschwindigkeit und die Greifkraft lassen sich innerhalb des Maximalhubs von 42,5 Millimeter pro Finger frei programmieren. Um die Taktzeit zu verkürzen, können die Finger zudem mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Millimeter pro Sekunde beliebig vorpositioniert werden.

Interaktiver Inbetriebnahme-Assistent  

Die komplette Steuerungs- und Leistungselektronik des EGL Profinet ist platzsparend in seinem Inneren verbaut, so dass er dezentral und dank 24-Volt-DC-Betriebsspannung bei Bedarf sogar mobil eingesetzt werden kann. Dank Normstecktechnik, zertifizierter Profinet-Schnittstelle und Inbetriebnahme-Assistent lässt sich der Greifer schnell und einfach in Anlagen integrieren. Letzterer führt den Bediener step-by-step durch den gesamten Inbetriebnahmeprozess – von der Konfiguration der Hardware über die Einbindung der GSDML-Datei bis hin zur Programmierung der SPS. Über integrierte Testfunktionen lassen sich die einzelnen Prozeduren prüfen. Darüber hinaus ermöglicht eine Diagnoseschnittstelle den Zugriff auf die wichtigsten Prozess- und Status-Daten des Greifers.

Anzeige

Ein massives Aluminiumgehäuse, stabile Führungen sowie ein bürstenloser Servomotor sorgen für Robustheit und einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb mit minimalem Wartungsaufwand. Im Fall eines Stromausfalls gewährleistet eine elektrisch aktivierte Bremse, dass die Position der Greiferfinger gehalten wird und keine Referenzierung erforderlich ist. Neben der Version mit Profinet-Schnittstelle gibt es den Greifer auch weiterhin in Versionen mit Profibus DP und CAN. as

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Hannover Messe 2026

Siemens stellt neuen KI-Agenten vor

Siemens bringt mit dem ‚Eigen Engineering Agent‘ eine KI für die Automatisierungstechnik auf den Markt. Die Lösung ist in das TIA Portal integriert, wurde mit über 100 Unternehmen getestet und soll Engineering-Prozesse deutlich beschleunigen.

mehr...
Anzeige

Helukabel

Künstliche Intelligenz gemeinsam vorantreiben

Helukabel verstärkt die Aktivitäten im Bereich der künstlichen Intelligenz und ist nun Mitglied des IPAI. Die Innovations- und Kollaborationsplattform für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Verwaltung hat sich zum Ziel gesetzt,...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Personalien

Neue Impulse für den ifm-Vertrieb

Zum Jahresbeginn 2026 wurden zwei Positionen bei ifm neu besetzt: Markus Wolf wird Geschäftsführer Vertrieb Deutschland, Sven Quant übernimmt die Position des Zentralgeschäftsführers im Bereich Prozesssensorik innerhalb der ifm-Gruppe.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren