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Artikel und Hintergründe zum Thema

Klemmhebel Kakadu 2K

Der Kakadu klemmt

Vor gut sechzig Jahren stellte Heinrich Kipp senior den schnell verstellbaren Klemmhebel vor. Seither hat das praktische Element die Bedienungsvorgänge an unzähligen Maschinen und Anlagen erleichtert. Millionenfach vereinfacht er alltägliche Handgriffe beim Positionieren von Geräten, Lasten oder Maschinenteilen - nicht nur in Industrieanlagen, sondern auch in Handwerk, Büro und Sport, in der Landwirtschaft oder in der Mess-, Lebensmittel-, Medizin-, Sicherheits- und Gebäudetechnik. Mit der Zeit hat sich die Form des Hebels geändert: Die aktuelle Version ist ein geformter Zwei-Komponenten-Griff mit neuartiger Haptik und dem Namen Kakadu. Das Prinzip des Klemmhebels ist aber gleichgeblieben: Er besteht aus einem Griff mit Kopfteil und Zahnring. Im Kopfteil stecken eine Achse mit Außen- oder Innengewinde und eine Feder. Hebt man den Griff, rastet die Verzahnung aus, und der Hebel lässt sich in die gewünschte Arbeitsstellung bewegen. Anschließend gleitet der Hebel wieder in die Verzahnung, und der Anwender kann ihn mit maximaler Kraftübertragung drehen. So lassen sich Maschinenteile und viele andere Elemente leicht lösen, verstellen und in der gewünschten Position verklemmen beziehungsweise arretieren. Der Anbieter hat gegenwärtig rund 2.500 Varianten mit unterschiedlichen Größen, Gewinden, Werkstoffkombinationen und Festigkeitsklassen im Programm. Das Spektrum reicht vom robusten Klassiker aus Zinkdruckguss mit Kugelknauf über anspruchsvolle, hoch belastbare Lösungen aus Edelstahl bis zu ergonomisch ausgefeilten Kunststoffgriffen, besonders griffigen Beschichtungen und Sonderlösungen. Mit dem Kakadu 2K will der Hersteller ein Signal für intuitive Bedienung, mehr Griffsicherheit und pfiffiges Industriedesign setzen. Es gibt ihn bereits in 130 Varianten; zur Auswahl stehen Bauhöhen von 30 bis 50 Millimeter und Grifflängen von 40 bis 80 Millimeter.

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pb

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