Handhabungstechnik

Insert-Greifer: Von innen greifen

Fipa zeigt kundenspezifische Insert-Greifer bereits ab Losgröße eins für das sichere Handling von Werkstücken bei schnellen Taktzyklen. Eine Anwendung ist beispielsweise die Handhabung von Einlegeteilen in Kunststoffspritzgussteile. Der Anwender hat die Wahl zwischen vakuum- und druckluftgesteuerten Greifern. Die Insert-Greifer finden ihr Einsatzgebiet unter anderem in den Bereichen Automobil, Pharma und Elektronik. Sie werden exakt an die Geometrie des Handhabungsguts angepasst und sorgen somit für eine optimale Prozess-Sicherheit. Muttern oder Verschraubungen lassen sich beispielsweise mittels Vakuum sicher stirnseitig greifen, wenn ein Innen- oder Außengreifer nicht zulässig ist. Die Saugfläche entspricht in diesem Fall dem Negativ des Werkstücks. Auf der anderen Seite kann der druckluftgesteuerte Greifer beispielsweise Gewindebuchsen sicher von innen greifen und in ein Spritzgusswerkzeug einlegen. Als Gehäusematerial steht wahlweise eine hochfeste Aluminiumlegierung sowie alternativ ein polyamidbasierter Hochleistungskunststoff zur Verfügung. Diese Kunststoffe sind lebensmittelgeeignet, leicht und damit für eine hohe Dynamik ausgelegt. Noch ein Plus: Medienkanäle für Druckluft oder Vakuum lassen sich in den Greifer integrieren, das reduziert den Verschlauchungsaufwand und den Platzbedarf. Die Insert-Greifer sind kompatibel zum Baukastensystem von Fipa und ebenso kompatibel zu Systemen von Fremdanbietern. pb

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