Handhabungstechnik
Pneumatik, die es heiß mag
Normale Pneumatikkomponenten haben ihre Temperaturgrenzen, verursacht unter anderem durch herkömmliche Gummidichtungen oder aber hitzeempfindliche Positionsabfragen. Daher sind für den Einsatz in heißen Bereichen Sonderlösungen erforderlich, wie sie Numatics in ansehnlicher Bandbreite offeriert. Die Zylinder, Ventile und Zubehörteile ertragen Temperaturen von 150 Grad Celsius und mehr, ohne Schaden zu nehmen oder an Funktionseigenschaften zu verlieren.
Ventile nach ISO 5599/1 mit robuster, berührungsloser Kolben-Gleitmantel-Kombination (Stahlschieber) beispielsweise bestehen vollständig aus Stahl und haben weder Gummi- noch andere Dichtungen. Sie erreichen eine Lebensdauer bis über 200 Millionen Schaltspiele, eignen sich je nach Größe für einen Durchfluss von 1.200 bis 4.400 Normliter pro Minute und werden elektrisch betätigt. Die 5/2- und 5/3-Wege-Ventile sind auf verschiedene Grundplatten montierbar. Zyinder nach VDMA 24562 und DIN ISO 15552 widerstehen zwar nur Temperaturen bis 140 Grad Celsius, haben aber an den Kolbenstangen eine Fluorelastomerdichtung. VDMA-Zylinder mit Magnetabfrage haben einen speziellen Adapter für die Aufnahme eines Temperatur-resistenten Schalters. Die Zylinder mit Kolbendurchmessern zwischen 32 und 320 Millimetern können mit 0,8 bis 10 bar betrieben werden.
Für heiße Arbeitsbereiche gibt es auch spezielle Druckregler, Stoßdämpfer und Verschraubungen. So hat eine Reglerserie ein hitzebeständiges Ganzmetallgehäuse, Steckverschraubungen bestehen vollständig aus Edelstahl und FKM. Auch diese Produkte können ohne Bedenken bei Temperaturen bis 140 oder 150 Grad Celsius eingesetzt werden. rm








