Handhabungstechnik
Vakuum mit Druck
Druckluft ist eine der teuersten Energieformen, aber wegen ihrer Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten aus der industriellen Automatisierung nicht mehr wegzudenken. Erst recht nicht aus der automatisierten Vakuum-Applikation: Pneumatische Vakuum-Ejektoren werden in allen Branchen eingesetzt – vor allem dann, wenn es auf schnelle Taktzeiten mit kurzen Ansaug- und Ablegezeiten des Werkstücks ankommt. Die Vorteile: Sie erzeugen im Unterschied zu Vakuum-Pumpen und -Gebläsen bei relativ geringem Volumenstrom einen hohen Unterdruck. Sie kommen ohne mechanische Teile aus, daher sind sie verschleiß- und wartungsarm. Sie sind leicht, kompakt gebaut und in ihrer Einbaulage im Gesamtsystem variabel. Das Programm an pneumatischen Vakuum-Erzeugern von Schmalz umfasst Grund-, Inline-, Mehrstufen- und Kompaktejektoren. Mehrstufenejektoren beispielsweise bestehen aus mehreren, hintereinander angeordneten Düsenkammern mit hohem Saugvermögen. Sie kommen bevorzugt dann zum Einsatz, wenn es um das schnelle, sichere Handling von porösen Werkstücken wie Karton, Spanplatten, OSB- oder MDF-Platten geht. Die Baureihe SEM mit stabilem Aluminium-Grundkörper hat ein maximales Saugvermögen von 2.370 Liter pro Minute und einen Evakuierungsgrad von 85 Prozent. Die Baureihe SEM-C mit einem Saugvermögen von 673 Liter pro Minute hat integrierte Zusatzfunktionen wie Steuerventil, Vakuum-Schalter zur Systemüberwachung, Abblasfunktion und optionale Luftsparregelung. pb








