Application Profiles
Schnell ausgewählt
Wie ein Anwender rasch den richtigen Greifer für seine Aufgabe findet, will Zimmer beantworten und bietet Application Profiles (AP) an. Diese AP sind je nach anwendungsspezifischen Eigenschaften in mehrere Klassen kategorisiert.
Neben der verkürzten Suchzeit hat der Kunde den Vorteil, dass nur solche Komponenten eingesetzt werden, die für die Erfüllung der Aufgabe benötigt werden. Viele Anwender legen Wert auf universell einsetzbare Greiferkomponenten; damit lassen sich alle Handhabungsaufgaben bewältigen und zugleich Lagerhaltungskosten, Stücklistenvielfalt und Wiederbeschaffungsaufwand reduzieren. Für diese Anwender ist AP5 eine Plattform, auf der die Alleskönner zusammengefasst sind. Hier findet der Anwender universell einsetzbare Greifer, die für alle Aufgaben geeignet sind und sich auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen einsetzen lassen – Premiumgreifer, sagt Zimmer, mit diversen herausragenden Eigenschaften, exzellenten Leistungsdaten und universellem Einsatzspektrum.
Die Greifer etwa der Baureihe 5000 wollen zeigen, was derzeit technologisch möglich ist: Mit den Prismenführungen aus rostfreiem Stahl, einer harten DLC-Beschichtung, der doppelten Abdichtung der Führungen, der hohen Genauigkeit und der vollständigen Austauschbarkeit zwischen pneumatischen und elektrischen Versionen bieten diese Greifer eine bemerkenswerte Performance – mit Dichtigkeitsklasse IP67 und 30 Millionen Zyklen ohne Wartung.
Die Wartungsfreiheit wird ermöglicht durch ein Fettreservoir in der Greiferbacke. Gegenüber der AP-Klasse 3 hat der Hersteller die Kombination von Beschichtung und Dichtung so verbessert, dass praktisch von einer Dauerschmierung gesprochen werden könne.
Bei der Premiumklasse AP 5 betont Zimmer noch weitere Vorteile: Mit der Plattformstrategie und der Austauschbarkeit zwischen pneumatischen und elektrischen Antrieben sinken Systemkosten und Konstruktionsaufwand. Denn nur die AP 5 bietet pneumatische und elektrische Greifer mit nahezu identischen Leistungsdaten.
Die elektrischen Greifer mit bürstenlosem Motor bieten gegenüber der Pneumatik mehr Performance. Neben der integrierten Steuerung, der Sensorik zur Drei-Positions-Abfrage und der Einkabellösung bieten diese Greifer künftig auch eine IO-Link Schnittstelle, mit der Parametrisierung und Implementierung vereinfacht werden. pb









