Handhabungstechnik

Daniel Schilling,

Daimler setzt servogetriebenen Wender ein

Der für Daimler entwickelte servogetriebene Wender des Spezialisten für Presswerk- und Rohbau-Automation Springer, kommt bei der Produktion von Heckklappen zum Einsatz.

Die Lösung für Daimler realisiert mit zwei innenliegenden servoangetriebenen Schwenkarmen, die jeweils mit vier Pneumatik-Klemmgreiferpaaren bestückt sind, eine Bauteildrehung um 180 Grad im Vor- und Rückhub. © Springer

Die Inbetriebnahme erfolgte bei Beijing Benz Automotive in China, einem Joint Venture der Mercedes-Benz AG und der Beijing Automotive Group BBAC. Hier war eine intelligente Lösung erforderlich, da sich die Drehung nicht wie normalerweise üblich mit einem Roboter abbilden lässt. Der eigens von Springer dafür entwickelte komplexe Wender besteht aus einer modularen Konstruktion.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Wender erneut zeigen können, welche intelligenten Lösungen wir entwickeln und umsetzen können. Hier geht es nicht nur um Tooling, sondern um Engineering, das seitens der Hersteller immer mehr gefragt ist“, so Uwe Springer, Geschäftsführer der Springer GmbH.

Servoangetriebene Schwenkarme

Im Falle der Lösung für Daimler wird mit zwei innenliegenden servoangetriebenen Schwenkarmen, die jeweils mit vier Pneumatik-Klemmgreiferpaaren bestückt sind, eine Bauteildrehung um 180 Grad im Vor- und Rückhub realisiert. Die gesamte Anlage ist gegenwärtig für eine Taktzeit von 15 Bauteilen pro Minute ausgelegt.

Diese beinhaltet auch die notwendige Prozesszeit für die robotergestützte Zu- und Abführung des Bauteils. Um die hochdynamischen und exakten Bewegungsabläufe auszuführen, kommen Servomotoren der Baureihe Simotics S sowie für die Steuerungsaufgaben der Prozessautomation, im Zusammenspiel mit der CBF-Presse, eine Simatic S7 aus dem Hause Siemens zum Einsatz.

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