Modulares, fahrerloses Transportsystem

Nicht mehr nur Industrie: Sally erobert neue Welten

DS Automotion stellt auf der Logimat die Möglichkeiten zur Anpassung des kompakten fahrerlosen Transportfahrzeuges Sally vor. Es schließt eine Lücke in der innerbetrieblichen Transportkette auf dem Weg zu Industrie 4.0, ist aber auch außerhalb der Industrie für Transport-, Handling- und Assistenzaufgaben geeignet.

Sally, ein fahrerloses Transportfahrzeug in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm, schlägt durch Flexibilisierung der Intralogistik die Brücke zu Industrie 4.0. (Bild: DS Automation)

Sally ist die neue Kompaktklasse unter den fahrerlosen Transportsystemen (FTS) von DS Automotion. Sie ermögliche den Verzicht auf fest installierte Fördersysteme, so das Unternehmen. Diese haben einen hohen Platzbedarf und lassen sich schwer an geänderte Anforderungen anpassen. Ganz anders das FTS SALLY. Mit ihr lassen sich Produktionsanlagen anpassungsfähiger gestalten und näher an die Industrie 4.0 heranführen.

Orientierungssicher und modular aufgebaut

„Andere Kleinlasten-FTS sind meist für einen eng umgrenzten Einsatzfall konzipiert“, sagt Geschäftsführer Manfred Hummenberger. „Dank industrietauglich robuster Ausführung in Schutzart IP 44, Navigation mittels Slam-Technologie und einem durchdachten modularen Konzept lässt sich Sally hingegen in vielen unterschiedlichen Szenarios optimal einsetzen.“ Slam (Simultaneous Localization and Mapping) ermöglicht Sally, ihre Bahn anhand natürlicher Umgebungsmerkmale zu überprüfen. So kann das Transportsystem in vielen Anwendungen genutzt werden, in denen der Einsatz von FTS bisher wirtschaftlich nicht darstellbar war.

Anzeige

Sally ist modular aufgebaut. Das wendige und leichte Basisfahrzeug hat mechanische, elektrische und datentechnische Schnittstellen für die individuelle Anpassung an den Einsatzzweck mittels aufgabenspezifischer Aufbauten. Diese erschließen Sally Einsatzmöglichkeiten über den Transport von Kleinladungsträgern (KLT) hinaus.

Aufgabenspezifische Aufbauten für Sally bieten dank genormter Schnittstellen die Möglichkeit, das Basisfahrzeug individuell an viele Einsatzzwecke anzupassen. (Bild: DS Automation)

Zukünftig kann das System beispielsweise in Regalaufbauten Kartons oder Kleinlagerschütten anliefern und in einem Regalkasten- oder Schubladenschrankaufbau Kleinteile bereithalten. Oder mittels Roboterarm an Bord das Be- und Entladen erleichtern. Ihre Anpassungsfähigkeit mittels aufgabenspezifischer Aufbauten lässt Sally in zahlreiche Anwendungsbereiche auch außerhalb von Fabriken vordringen. So könnte sie schon bald Assistenzleistungen in Hotels und Gesundheitseinrichtungen erbringen. as

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

IT/OT Integration Summit 2026

Factory-X in der Praxis

Wie lassen sich Rüstprozesse in hochvarianten Fertigungen effizient automatisieren? Markus Benndorff von soffico zeigt, wie Factory-X, industrielle Datenräume und modulare Architekturen neue Möglichkeiten für flexible Produktionskonzepte schaffen.

mehr...

Praxisforum für die Produktion

IT/OT Integration Summit

Die Digitalisierung der Produktion ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie passiert genau dort, wo IT und OT aufeinandertreffen. Doch wie gelingt diese Integration in der Praxis? Genau darauf gibt der IT/OT Integration Summit am 24. Juni 2026 in...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren