Fördertechnik
Mögliche Freiheiten
Hersteller von Werkstückträger-Transporteinrichtungen sollten nicht nur auf Handling- und Fördergeräte fokussiert sein, sondern auch den Bereich Produktions-Materialfluss berücksichtigen. Als ein Spezialist für den Materialfluss in Fertigung und Montage geht Stein Automation, Schwenningen, mit dem Werkstückträger-Transportsystem (WTS) diesen Weg. Um den Konstrukteuren und Anwendern viele Freiheiten bei der Anlagenplanung und –realisierung zu ermöglichen, geht die Entwicklung des Systems in Richtung „offene“ Modularität in der Hard- und Software. Ziel des Konzepts ist es, mit einem Baukastensystem einfache oder auch anspruchsvolle Materialfluss-Lösungen mit standardisierten Modulen Kosten günstig und Zeit optimiert zu realisieren.
Die Anlagen gibt es in drei Grundausführungen für verschiedene Werkstückträger-Abmessungen und Transportgewichte von einigen Gramm bis 60 Kilogramm. Damit ist es möglich, Vormontagezonen oder Endmontagelinien mit ein und demselben System auszurüsten – wobei die vormontierten Baugruppen in der Regel kleinere Dimensionen haben und die Geräte in der Endmontagelinie dann zur vollen Größe „wachsen“. Die in jeder Baugröße identischen und kompatiblen Module kann der Werker nach Belieben austauschen, umstellen oder außerhalb der Linie aus- und umrüsten sowie eine Endprüfung durchführen. Außerdem ist es so möglich, einzelne Module bei spezialisierten Technologie-Lieferanten komplett auszurüsten und dann in die Anlage zu integrieren. Basis dafür ist die mechanische und Antriebs- sowie steuerungstechnische Kompatibilität der (Software-) Module und Einheiten. Eine Master-Steuerung rangiert über der Modulsoftware. Sie ist für den Ablauf und die Überwachung der Materialfluss-Bewegungen verantwortlich und für das Anzeigen des aktuellen Betriebszustands und der statistischen Daten. ma









