Fördertechnik
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Eckhard Polmann ist mit einer pneumatischen Lösung ein Technologie-Schritt bei der Optimierung von Fördersystemen gelungen. Eine Anfrage von ThyssenKrupp Magnettechnik lieferte die Idee. Dort hatte man mit bescheidenem Erfolg versucht, für den Automobilhersteller VW eine Stapelbrücke für Aluminiumbleche herzustellen.
Speziell diese Stapelbrücken sind aber naturgemäß kompliziert, weil bei Aluminium nun mal sämtliche magnetischen Systeme ausfallen und zugleich in der Automobilindustrie immer mehr Aluminium eingesetzt wird. Um eine gleich schnelle Produktion zu ermöglichen, entwickelte Polman ein Vakuumfördersystem, das die gleichen Taktleistungen bei geringer Energiezufuhr liefert wie eine Magnetstapelanlage für Stahlbleche. „Irgendwann kam mir die Idee, aus dem Zahnriemen eine Blockkette zu machen, die dann kontinuierlich Strom, Druckluft und Daten mitführt. Und das Ganze auf Basis einer Transportkette.“
Dafür enthielt jedes Kettenglied eine Einspeisung, die sich automatisch in der Umlenkung bei Stromkontakt öffnet und beim Verlassen wieder schließt, so dass an jeder Stelle Energie zur Verfügung steht. Neben dieser Druckluft- und Stromringleitung können – dank des AS-i-Bus- Systems – über die gleiche 24-Volt-Stromleitung auch Daten übertragen werden. Über eine freiprogrammierbare Steuerung kann der Anwender Prochain aktivieren, jegliche Elektropneumatikventile oder elektrische Aktoren wie Motoren oder Elektromagnete egal wann und wo ein- und ausschalten. Damit entstehen unendlich viele Möglichkeiten, Produkte oder Waren zu greifen, anzusaugen, zu drehen und zu positionieren – oder anderweitig zu adaptieren. Die Steuerung der Kette erfolgt dabei über marktüb- liche Komponenten. Dieser Einsatz standardisierter Teile sorgt für eine erprobte und kalkulierbare Transportband-Produktion. bw








