Fördertechnik

Stromglieder

Verbindung von Ketten und Elektronen
Auch die vermeintlich leichten Dinge des Lebens können manchmal schwerer sein als sie scheinen. Da hilft dann die reine Muskelkraft nicht weiter und es kann sinnvoll sein mit Hilfe eines Elektrokettenzuges die Sachen an ihren richtigen Platz zu heben.

Die Elektrokettenzüge eines Mannheimer Kranherstellers ermöglichen neben den klassischen Anwendungen für die stahl-, metall-, und holzverarbeitende Industrie auch individuelle Lösungen für andere Gebiete. Beispielsweise im Bereich der Lebensmittelherstellung, zu denen Fleischereien und Bäckereien gehören. Aber auch für viele Arten von Werkstätten, die Baubranche, für Hafenbetriebe und Werften sowie für die WindenergieErzeugung und den Anlagenbau lassen sich die richtigen Hebezeuge finden. Auch im Rahmen der Veterinärtechnik und der Landwirtschaftstechnik gibt es Einsatzmöglichkeiten. Die E-Kettenzüge der Mannheimer können durch Wechsel- oder Drehstrommotoren angetrieben werden. Die letztgenannte Ausführung gibt es mit Traglasten von 125 bis 5.000 Kilogramm und die Wechselstrommodelle von 125 bis 1.000 Kilogramm. So braucht der Arbeiter nicht grundsätzlich einen Kraftstromanschluss, um das Hebezeug zu betreiben, sondern in Verbindung mit einem transportablen Stromerzeuger oder einem Wechselstromanschluss besteht für ihn die Möglichkeit, fast überall Lasten zu heben.

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Breites Einsatzspektrum

Die zwei Antriebsmöglichkeiten sind zum Beispiel in der Baubranche, der Landwirtschaft, in technischen Werkstätten oder im Veterinärwesen von Nutzen. Es spricht aber auch grundsätzlich nichts dagegen, den Kran in heimischen Gefilden zu betreiben. Eine normale Steckdose reicht aus. Zum sicheren Anschlagen der Hebezeuge stehen optional ein oberer Haken, ein Schiebe- oder ein Elektrofahrwerk zur Verfügung. Erwähnenswert ist die standardmäßig eingesetzte Frequenzumrichtertechnologie für ein stufenloses Katzfahren. Sie reduziert das Pendeln der angehängten Last auf ein Minimum und kann dadurch für eine höhere Sicherheit des Endanwenders sorgen. Die Kettenzüge werden mit jeder individuellen Hubhöhe bis maximal 120 Meter angeboten. Somit bewegt sich das Einsatzspektrum von niedrigen Räumen bis zu Windkraftanlagen, in denen die Hebezeuge als Wartungsaufzug fungieren.

Fürs Essen und die See

Bei Anwendungen in der Nahrungsmittelindustrie werden lebensmittelverträgliche Schmierstoffe und Lacke gebraucht. Außerdem sind die Lastkette und der -haken bei diesen Ausführungen aus Edelstahl gefertigt – ebenso die Laufräder der Fahrwerke – um Materialabrieb und Rostansatz in den meist feuchten Arbeitsumfeldern zu vermeiden. Durch die Vernetzung mehrerer Elektrokettenzüge untereinander können zum Beispiel Skipper ihre Boote in Bootshäusern und Docks heben. Bei solchen Anwendungen werden spezielle Steuertafeln eingesetzt, die den Seebären die Wahlmöglichkeit lassen, welche und wie viele der vernetzten Kettenzüge er gleichzeitig betreiben möchte.

Stabile, kompakte Bauweise, starke Motoren und gute Anfahr- und Hakenmaße sind die Merkmale der Elektrokettenzüge von SWF Krantechnik. Niedrige Laufgeräusche sowie ein wartungs- und verschleißarmer Betrieb sind weitere Eigenschaften – das zeigt sich zum Beispiel in Bezug auf Stillstands- und Ausfallzeiten.

Individuelle Gestaltung

Als Erweiterung des Produktangebots bieten die Hebespezialisten das Leichtkransystem Profilemaster an. Mit Einträger-, Zweiträgerausführungen oder Einschienenbahnenlösungen lassen sich Traglasten bis zu 2.000 Kilogramm erreichen. Das System bietet dem Konstrukteur oder Anwender viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Es gibt Kurven, Weichen, Drehteller und verschiedene Profile, mit denen der Werker große Spannweiten und unterschiedliche Bauhöhen realisieren kann. Die Montage ist aufgrund der Verbindungstechnik leicht und zeitsparend sowie auch in bestehenden Gebäuden ohne großen Aufwand möglich. ma

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