Fördertechnik
Fördern mit kurzen Hüben
Traditionell arbeiten Exzenterheber in der Geoskid-Fördertechnik mit Exzenterwellen, die mittels Zahnriemen, Kette oder Gestänge in ihrer Bewegung synchronisiert sind. Der Antrieb erfolgt durch einen zentral angeordneten Elektromotor oder einen Pneumatikzylinder.
Es werden zusätzliche Führungselemente benötigt, die ein Verkippen oder Verklemmen des Hubrahmens verhindern. Die aufwändige Grundkonstruktion und ein hoher Raumbedarf, der die Zugänglichkeit in der Fertigungszelle einschränkt, sind Nachteile dieser Technik. Eine sinnvolle Ergänzung sei der Kurvenscheibenheber von Expert-Tünkers für Hübe im Bereich von 100 bis 300 Millimeter. Ähnlich wie bei den klassischen Säulenhebern können die Kurvenscheibenheber flexibel stirnseitig oder seitlich zur Rollenbahn angeordnet werden. Das Bewegungsprofil wird über die Geometrie der Kurvenscheibe vorgegeben, sodass auf den Einsatz eines zusätzlichen Servoantriebs mit Frequenzumrichter verzichtet werden kann.
Beide Stellungen, obere und untere, sind mit einem Rastgang verriegelt und sorgen ohne zusätzliche Absteckelemente für Betriebssicherheit beim Anlagenstillstand. Durch die Gestaltung der Geometrie der Kurvenscheibe kann das Hubprofil bei konstanter Motordrehzahl individuell an die Förderaufgabe angepasst werden. Der Kurvenscheibenheber empfiehlt sich als robustes Hubelement für das Fördern kompletter Bodengruppen oder auch der Gesamtkarosse. pb









