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Artikel und Hintergründe zum Thema

Förderkette für Hängeförderer

Fördert doppelt so lange

Förderkette für Hängeförderer. Ein britischer Automobilist suchte in Sachen Wartung nach einer Problemlösung für das über eine Förderkette angetriebene Hängeband zum Transport von Autoteilen.

Zu häufig musste die Kette ausgetauscht werden, um einem Produktionsstillstand zuverlässig vorzubeugen. Abhilfe schaffte eine Förderkette von Tsubaki. 

Die wartungsfreie, selbstschmierende Spezialkette der Lambda-Serie. © Tsubaki

In der Automobilproduktion wird erwartet, dass die eingesetzten Maschinen und Anlagen das ganze Jahr über unterbrechungsfrei laufen. Ausfallzeiten sind tabu, denn sie verursachen Kosten von Tausenden von Euro in der Minute. Da verwundert es, dass manche Maschinenelemente noch immer als Warenprodukt angesehen werden. Kaufentscheidungen werden basierend auf dem Preis getroffen, ohne ihre Leistungsfähigkeit oder Qualität mit einzukalkulieren. 

In der Automobilmontage transportieren meist Überkopfförderer die Karosserieteile von einer Arbeitsstation zur nächsten. Die mit Förderketten angetriebenen Fördersysteme stellen damit einen wichtigen Teil des Materialflusses dar. Fällt die Förderkette hier aus, steht nicht nur ein großer Teil der Produktionslinie still. Vielmehr kann sich das schnell auf die anderen Produktionsprozesse von der Unterbaugruppe über das Interieur, Lackieren, Qualitätssicherung und weitere nachfolgende Prozesse ausweiten. Umso unverständlicher ist es, dass auf die Performance der Kette nicht mehr Wert gelegt wird. Dabei bieten Spezialketten oft eine vielfach höhere Lebensdauer als Standardketten – insbesondere bei Hochleistungsanwendungen.

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Ein gutes Beispiel für diese Qualitätsunterschiede liefert eines der größten britischen Automobilmontagewerke: Hier musste die in die Hängebahn eingebaute Förderkette mindestens alle zwölf Monate ausgetauscht werden und sie war vierteljährlich zu warten. Die Vorgaben für Wartung und Austausch potenzierten sich, weil so die Kette nur alle drei Monate geschmiert werden konnte. Sie wurde steif und schwergängig und Staubpartikel in der Luft verursachten eine Verunreinigung der Kette, was zu Verschleiß führte. Die Kette brach in der Regel bereits vor Ablauf der zwölf Monate. Also beschlossen die Verantwortlichen sie vorsorglich alle drei Monate auszutauschen.

Der Betriebsleiter wollte das ändern und wandte sich an Tsubaki: Diese stellten schnell fest, dass sich die vom Anlagen-Hersteller ursprünglich eingebaute OE-Kette gar nicht für den Hochleistungsbetrieb eignete und schlugen vor, sie zu ersetzen. Zudem sollte die Kette niedrigere Gesamtbetriebskosten (TCO) ergeben. Die Tsubaki-Ingenieure empfahlen daraufhin eine wartungsfreie, selbstschmierende Kette der Lambda-Serie. Damit entfiel die manuelle Schmierung, was die Wartungskosten reduzierte. Zudem gehören auch die Kosten für Ausfallzeiten und Ersatzkette der Vergangenheit an.

In Sachen Lebensdauer setzten die Ingenieure noch eins drauf: Sie entwickelten eine spezielle Deckplatte, die an jedem zweiten Kettenglied angebracht wurde, um die Verschmutzung zu reduzieren und vor Verschleiß zu schützen. Die zur Befestigung der Deckplatten verwendeten Nieten wurden durch spezielle, hochfeste Schrauben ersetzt, die mit Schraubensicherungskleber in Position gehalten werden. as

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